04.07.2019, 00:35 Uhr

„Wir sind grenzenlos enttäuscht“ Manfred Weber gibt sein EVP-Spitzenkandidatenamt auf

(Foto: EPP Group)(Foto: EPP Group)

Zur Entscheidung von Manfred Weber, sein EVP-Spitzenkandidatenamt zurückzugeben, hat der CSU-Bezirksvorsitzende Andreas Scheuer am Mittwoch, 3. Juli, Stellung genommen.

WILDENBERG/NIEDERBAYERN „Manfred Weber hat bei der Europawahl die Menschen für Europa gewonnen. Sie haben gespürt, dass er aus Überzeugung und mit klaren Vorstellungen für die Zukunft Europas für das Amt des Kommissionspräsidenten kandidiert. Die CSU Niederbayern hat mit und für Manfred Weber mit hohem Einsatz gekämpft und die Unterstützung der Wähler bekommen. Unser Ziel war, dass Manfred Weber demokratisch legitimierter EU-Kommissionspräsident wird. Dieser Einsatz in unserer Heimat verdient Dank und Respekt. Manfred Weber ist und bleibt der Sieger der Europawahl 2019“, so Scheuer.

„Wir sind grenzenlos enttäuscht, dass Staats- und Regierungschefs, allen voran der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, sowohl die Person Manfred Weber als auch das gesamte demokratische Spitzenkandidatenmodell bekämpft haben. Unverantwortlich ist, dass sich Sozialdemokraten und Liberale im Europäischen Parlament der Unterstützung von Manfred Weber verweigert haben. Diese Missachtung des Wählervotums sorgt für Enttäuschung bei den Wählern. Das Europa der Bürger ist um Jahrzehnte zurückgeworfen.“

Manfred Weber zeige in diesen Stunden menschliche Größe, die deutlich macht, dass er der richtige Kommissionspräsident wäre. „Ich bin froh, dass Manfred Weber weiterhin als EVP-Fraktionsvorsitzender maßgeblich die Europapolitik gestalten wird und sehr einflussreicher Interessenvertreter unserer niederbayerischen Heimat bleibt. Die CSU Niederbayern wird auch weiterhin die politische Arbeit von Manfred Weber mit voller Kraft unterstützen.“


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