21.02.2019, 14:26 Uhr

Industrie wichtig für Wohlstand Der IHK-Ausschuss für Industrie, Umwelt, Energie und Technologie stellt sich neu auf

Der Ausschuss für Industrie, Umwelt, Energie und Technologie mit seinen wiedergewählten Vorsitzenden Stephan K. Fischer (Mitte) und dessen Stellvertreter Johannes Helmberger (r.) sowie Geschäftsführer Thomas Genosko. (Foto: Burdack)Der Ausschuss für Industrie, Umwelt, Energie und Technologie mit seinen wiedergewählten Vorsitzenden Stephan K. Fischer (Mitte) und dessen Stellvertreter Johannes Helmberger (r.) sowie Geschäftsführer Thomas Genosko. (Foto: Burdack)

Vollbeschäftigung kennzeichnet die Wirtschaftsregion Oberpfalz-Kelheim. Wie es mit der Konjunktur weitergeht, das ist derzeit jedoch offen.

OBERPFALZ „Nicht alle Branchen blicken erwartungsvoll auf das Jahr. Umso wichtiger ist es, dass die Politik für die regionalen Industrieunternehmen die Rahmenbedingungen optimiert“, betonte der wiedergewählte Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Umwelt, Energie und Technologie der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, Stephan K. Fischer von der Fischer Licht & Metall GmbH & Co. KG nach seiner Wahl am Dienstag in der IHK. Die Wahl fand im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Fachausschusses für die laufende IHK-Wahlperiode statt.

Nutzen der Industrie herausstellen

Als Herausforderungen haben die Unternehmen vor allem den Fachkräftemangel, die Versorgungssicherheit bei der Energie, flächendeckenden Mobilfunk und konkrete Bürokratiehemmnisse wie zum Beispiel die EU-Entsenderichtlinie diskutiert. Seit Jahren fordern die Unternehmen auch die Einführung der steuerlichen Anrechenbarkeit von Forschung und Entwicklung – sie wäre ein einfaches Mittel, um bei Unternehmen aller Größen die Innovationsfähigkeit zu stärken. „Neben solch ganz konkreten Punkten muss es auch ein Ziel sein zu zeigen, dass die Industrie für die Gesellschaft Nutzen stiftet“, sagte Fischer. „Denn die Industrie ist ein wesentlicher Innovationstreiber und Motor für die heimische Wirtschaft“, fügte der Geschäftsführer des Ausschusses, Thomas Genosko von der IHK, beim Blick auf die regionalen Wertschöpfungsketten hinzu. Von einer starken industriellen Basis profitierten die unternehmensnahen Dienstleister, über Beschäftigungs- und Kaufkrafteffekte der Handel und das übrige Dienstleistungsgewerbe, zeigte Genosko auf.

Das Expertengremium tritt bis 2023 regelmäßig zusammen und berät die IHK und ihre Vollversammlung zu Fragen der Industrie-, Umwelt und Energiepolitik. Als Fischers Stellvertreter bestätigten die Vertreterinnen und Vertretern der hiesigen Produktionsbetriebe, Energie, Umwelt- und Technologiedienstleister den Unternehmer Johannes Helmberger, Franz Anton Niedermayr Graphische Kunstanstalt GmbH & Co. KG, in seinem Ehrenamt.


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