20.02.2019, 11:22 Uhr

Politik Rosi Steinberger darf doch am „Runden Tisch“ zum Artenvielfalt-Volksbegehren teilnehmen

Rosi Steinberger. (Foto: Ursula Gessner)Rosi Steinberger. (Foto: Ursula Gessner)

Nachdem die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt- und Verbraucherschutz im Bayerischen Landtag, Rosi Steinberger, im ersten Anlauf nicht zum Runden Tisch eingeladen wurde, hatten die Proteste nun Erfolg.

LANDKREIS KELHEIM „Es kann doch nicht sein, dass der Ausschussvorsitzende des Agrarausschusses eingeladen wird und vom Umweltausschuss nur der Stellvertreter Eric Beißwenger von der CSU“, erklärt Rosi Steinberger. „Schließlich ist der Artenschutz Teil unseres Aufgabenbereiches.“

Die ursprüngliche Liste der Teilnehmer hatte am Dienstag, 19. februar, umgehend für Ärger gesorgt, denn es fanden sich darauf neben fünf Vertretern des Kabinetts auch drei Parteifreunde aus dem Landtag. Die Vorsitzende des Umweltausschusses Rosi Steinberger war nicht dabei. „Auch, wenn man mich nun nachträglich zugelassen hat, zeugt das nicht von gutem Stil. Der ,Runde Tisch‘ hat schon Schlagseite bekommen, bevor er begonnen hat“, kommentiert Steinberger. „Dabei hatte Ministerpräsident Söder doch betont, er wolle mit allen auf Augenhöhe reden.“ Steinberger hofft nun, dass damit nicht nur der Bauernverband gemeint war.


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