05.02.2019, 11:57 Uhr

Politik Neuer Vorstand beim Jugendbeirat Abensberg – Maria März löst Ines Geltl ab

Maria März, „Aventinus Bua“ Siegfried Müller, Ines Geltl. Foto: Koller-Ferch, Stadt Abensberg (Foto: Koller-Ferch, Stadt Abensberg)Maria März, „Aventinus Bua“ Siegfried Müller, Ines Geltl. Foto: Koller-Ferch, Stadt Abensberg (Foto: Koller-Ferch, Stadt Abensberg)

Alt ist Ines Geltl nun wirklich nicht, aber: Beim Jugendbeirat Abensberg ist in der Vorstandschaft mit dem 27. Geburtstag Schluss. Ende 2018 standen deshalb Neuwahlen an, und es wurde eine Nachfolgerin gefunden: Maria März ist die neue erste Vorsitzende, und auch der zweite Vorsitzende ist neu: Lucas Rauscher hat den zweiten Vorsitz von Alexander Krieger übernommen. Beide arbeiten nun seit Jahresbeginn an der Spitze dieser Interessensvertretung der Abensberger Jugend.

ABENSBERG Bei der Delegiertenversammlung am 22. Dezember 2018 im Aventinum gab Geltl zunächst einen Überblick der Themen 2018: Der Jugendbeirat unterstützte den Rosenmontagsfasching von KAI e.V., war bei der „Vereinsmeierei“ und bei der Veranstaltung „Jung sein im Landkreis“ im Landratsamt Kelheim dabei und organisierte und stemmte den Kneipenshuffle in Abensberg mit fünf Bands. Der Jugendbeirat mischt heuer kräftig mit beim „UDO“, der Neuauflage des Unsinnigen Donnerstags am 28. Februar; der Auftritt der Band OneSee am Karmelitenplatz (ab 20 Uhr) wird vom Jugendbeirat finanziert, auch eine närrische Getränke-Bude wird betrieben. Später im Jahr soll es den Kneipenshuffle wieder geben, die endgültige Entscheidung trifft aber der neu gewählte Jugendbeirat. Nachdem das letzte Vereinsheft 2015 erschienen ist, wird derzeit an einer überarbeiteten Neuauflage gearbeitet. Nach Fertigstellung wird es jedem Vereins-Vorsitzenden zugeschickt. Diese sind dazu aufgerufen, ihre Jugendprojekte beim Jugendbeirat zu melden, um Förderungen zu erhalten. Nicht umsonst gibt die Stadt Abensberg dem Jugendbeirat jährlich ein bestimmtes Budget. Im letzten Jahr profitierte die Kolpingjugend am stärksten, der TSV Offenstetten und die Pfarrgemeinde Abensberg ebenfalls. Geltl: „Ich rufe die Vereine nochmals dazu auf, Förderanträge zu stellen! Nur so kann der Jugendbeirat auch fördern.“ Anträge dazu gibt es auf der Homepage der Stadt Abensberg unter dieser Adresse: www.abensberg.de

Jugendinitiativpreis an die „Aventinus Buam

Neben Veranstaltungen und Förderungen verleiht der Jugendbeirat der Stadt Abensberg jährlich auch den Jugendinitiativpreis. Dieser wurde für das Jahr 2018 an die „Aventinus Buam“ verliehen – wegen ihrer schlichtweg beeindruckenden Aktivitäten. So spendeten die „Buam“ 6.500 Euro an die Feuerwehr Abensberg, an die kleine Miriam und die Erforschung des RETT-Syndroms und auch an die Spielwoche. Die „Aventinus Buam“ spenden jährlich ihren Erlös vom Bürgerfest und haben schon zugesagt, ihr Preisgeld in Höhe von 250 Euro wieder für soziale Projekte zu spenden. Ines Geltl und Nachfolgerin Maria März machen in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass bereits jetzt Bewerbungen für den Jugendinitiativpreis 2019 abgegeben werden können: „Jeder Verein aus Abensberg und den Ortsteilen kann sich bewerben, wenn er ein besonderes Projekt, eine Spendenaktion oder dergleichen durchgeführt hat, welches über die normale Vereinsarbeit hinausgeht und für Kinder und Jugendliche bestimmt war.“ Bewerbungen können per Mail an jugendbeirat-abensberg@gmx.de gerichtet werden.

Die Wahlen

Unter den Augen des Wahlausschusses (mit Katrin Koller-Ferch, Siegfried Müller und Niklas Neumeyer) wurde die neue Vorstandschaft gewählt. erste Vorsitzende Maria März, zweite Vorsitzender Lucas Rauscher, dritte Vorsitzender Tobias Münter. Schriftführer ist Benedikt Küpper. Kassier Johannes Raab, Beisitzer und zweiter Kassier ist Phillip Ohrt. Auch Thomas Alkofer ist Beisitzer. Abschließend dankte Ines Geltl den Delegierten für ihr Vertrauen und wünschte dem neu gewählten Vorstand erfolgreiches Arbeiten für die Belange der Jugendlichen in und rund um Abensberg. Frau Geltl hat in ihrer neunjährigen Zeit als erster Vorsitzende 41 Sitzungen abgehalten und 177 Anträge besprochen; Alex Krieger in acht Jahren 27 Sitzungen und 113 Anträge. Beiden wurde für ihr Engagement herzlichst gedankt.


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