23.01.2019, 13:29 Uhr

CO2-Neutralität Die Stadt Abensberg setzt bei den Straßenlampe auf Energie aus Photovoltaik

(Foto: Knott, Stadt Abensberg)(Foto: Knott, Stadt Abensberg)

Am Montag, 21. Januar, haben Paul Schretzlmeier vom Bauhof der Stadt Abensberg und Sebastian Hömer von Ortner Fundamentbau aus Unterfranken eine neue, nun fünfte Photovoltaik-Straßenlampe installiert.

ABENSBERG Erst im Herbst 2018 hatte die Stadt die vierte PV-Straßenlampe bei Sandharlanden in Betrieb genommen, die fünfte wurde jetzt in Richtung Eining am Radweg aufgestellt. Die neue PV-Lampe ist von der Firma LEDON; die Energieversorgung erfolgt über einen Lithium-Eisen-Akku. Damit hat die Stadt Abensberg bereits gute Erfahrungen gemacht, denn zwei bereits aufgestellte PV-Straßenlampen sind ebenfalls mit Lithium-Eisen-Akkus ausgestattet. Die sind, das hat Umweltreferent Lothar Stich bereits festgestellt, „weniger temperaturempfindlich als Bleiakkus oder Lithium-Ionen-Akkus.“ Eine genauere Auswertung der fünf PV-Lampen erfolgt noch in der ersten Jahreshälfte 2019.

Die neue LEDON-Lampe ist individuell einstellbar – das bedeutet: „Nach Eingabe der erforderlichen Parameter wie Geo-Position, Anordnung der Leuchten, zu beleuchtendes Objekt sowie Dauer und Intensität der Beleuchtung, berechnet die Software die bestmögliche Lösung. Hierbei kann auch Lichtverschmutzung effektiv vermieden werden“, so die Firma Ortner, die der LEDON „von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwertung CO2-Neutralität“ bescheinigt.

Und sie ist, ähnlich vergleichbarer Modelle, relativ einfach aufzustellen – ein Schraubfundament wird in den Boden geschraubt, die Teile der viereinhalb Meter hohen, dreiseitigen Leuchte mit Alumantel werden zusammengefügt, der Akku wird eingelassen und das Ganze ins Fundament gesteckt. Klick – Licht an!


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