20.11.2018, 13:06 Uhr

296,064 Kilometer Kreisstraßen Der Kreisbauhof in Kelheim ist für den Winterdienst gewappnet

Landrat Martin Neumeyer, Andreas Fischer und ein Mitarbeiter des Kreisbauhofes bei einer Fahrt im Räum- und Streudienst des Landkreises Kelheim. (Foto: Marcus Dörner, Landratsamt KEH)Landrat Martin Neumeyer, Andreas Fischer und ein Mitarbeiter des Kreisbauhofes bei einer Fahrt im Räum- und Streudienst des Landkreises Kelheim. (Foto: Marcus Dörner, Landratsamt KEH)

Der Kreisbauhof in Kelheim ist für den Winterdienst gewappnet; die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Während der Wintermonate betreuen 22 Straßenwärter die 296,064 Kilometer Kreisstraßen. Das Kreisstraßennetz ist dabei in elf Streubezirke von zehn bis 36 Kilometern Länge eingeteilt. Zur Bestreuung und Räumung der Kreisstraßen setzt der Landkreis drei Lkw und zwei Unimogs ein.

LANDKREIS KELHEIM Aber auch sechs Fremdfirmen hat der Landkreis für diese Aufgabe unter Vertrag, so Hans Rödl, Leiter des Kreisbauhofes. Der Winterdienst des Landkreises erfolgt, soweit die Wetterlage dies erfordert. Bei entsprechender Witterung, wie zum Beispiel bei Frost, ist laut Hans Rödl dann allerdings für die Mitarbeiter des Kreisbauhofes frühes Aufstehen angesagt, denn der Kontrolldienst des Kreisbauhofes beginnt an Werktagen um 3 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bereits morgens um 3.30 Uhr. Der Kontrolldienst besteht aus vier Meldern, aufgeteilt in die Bezirke Riedenburg, Mainburg, Langquaid und Kelheim, die den Straßenzustand hinsichtlich Luft-Temperatur, überfrierende Nässe, Glatteis, Schneefall etc. kontrollieren und bei entsprechend vorgenannten Witterungsbedingungen eigenständig über Handy, die jeweils für ihren Bezirk eingeteilten Fahrzeugführer zum Einsatz verständigen. So wird zum Beispiel ab zwei Zentimetern Schneehöhe geräumt und gestreut, um die Straßen frei und verkehrssicher zu halten.

Das Salzlagerkontingent des Landkreises ist auf die Standorte Kelheim, Riedenburg und Mainburg verteilt und beträgt insgesamt circa 1.500 Tonnen. Weitere 1.000 Tonnen sind reserviert und werden bei Bedarf entsprechend geliefert. Es gilt nach wie vor der Streugrundsatz: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Die grundsätzliche Streumenge wird von den Straßenverhältnissen und der Erfahrung des Straßenwärters bestimmt, beträgt jedoch höchstens 20 Gramm pro Quadratmeter und wird nur in Ausnahmefällen und nach Anordnung des Straßenmeisters überschritten. Für den Winterdienst sind im Landkreishaushaushalt 300.000 Euro veranschlagt.


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