25.10.2018, 20:37 Uhr

Weichen für die Zukunft stellen IHK-Gremium Kelheim setzt Arbeitsschwerpunkte bei Infrastruktur und Fachkräften

Das IHK-Gremium Kelheim setzte gemeinsam mit IHK-Geschäftsstellenleiter im Landkreis Kelheim Manuel Lorenz Infrastruktur und Fachkräfte als Arbeitsschwerpunkte für die nächsten fünf Jahre. (Foto: Hannes)Das IHK-Gremium Kelheim setzte gemeinsam mit IHK-Geschäftsstellenleiter im Landkreis Kelheim Manuel Lorenz Infrastruktur und Fachkräfte als Arbeitsschwerpunkte für die nächsten fünf Jahre. (Foto: Hannes)

Nach einem Betriebsbesuch beim Modehaus Holzapfel stellten die Unternehmerinnen und Unternehmer des IHK-Gremiums Kelheim in ihrer Sitzung im Aventinum in Abensberg die Weichen für ihre Gremiumsarbeit in den kommenden fünf Jahren.

LANDKREIS KELHEIM Vorsitzender Michael Gammel betonte, wie wichtig ein gemeinsames Anpacken der Herausforderungen im Landkreis Kelheim sei: „Kirchturmdenken ist hier der falsche Ansatz. Wir müssen die Kompetenzen der einzelnen Akteure nutzen und uns gegenseitig die Bälle zuspielen.“

Gemeinsam vorausdenken

Dr. Uwe Brandl, Bürgermeister der Stadt Abensberg, hob in seinem Gastvortrag ebenfalls hervor: „Für den nachhaltigen Erfolg der Region ist es entscheidend, dass Kommunen und Wirtschaft an einem Strang ziehen.“ Die Kommunen müssten nicht nur auf Zukunftstrends reagieren, sondern diese vorausschauend gestalten. Eine Herausforderung sehe er in der Digitalisierung. Sie sei mehr als der bloße Übergang von analog zu digital. Es müsse geeignete Infrastruktur geschaffen werden, damit die Unternehmen an den neu entstehenden Wertschöpfungsketten teilhaben können. Auch die Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum beschäftige den Landkreis. Während heute noch höhere Taktzeiten am Bahnhof gefordert werden, könne es morgen schon das autonome Fahren sein. Auch die Zukunftsthemen Fachkräfte, Entwicklungsflächen für die Wirtschaft und CO2-freie Städte müssten vorangetrieben werden.

Schwerpunkte gesetzt

In einem Workshop zur Gremiumsarbeit setzten die Unternehmer ihre künftigen Schwerpunkte auf die Themen Infrastruktur und Fachkräfte. „Beides sind entscheidende Erfolgsfaktoren für die Wirtschaft im Landkreis“, so der Konsens. Der Breitband- und Mobilfunkausbau sowie die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur müssten weiter vorangetrieben werden, um die Zukunftsfähigkeit der Region zu gewährleisten. Es brauche neue Konzepte, um Fachkräfte anzuwerben und das Image der Ausbildung zu stärken.


0 Kommentare