19.10.2018, 18:11 Uhr

Neue Schokolade Bürgermeister testet die „Abensberger Fairsuchung“


Im 25. Jahr seines Bestehens stellte das Eine-Welt-Forum Abensberg am Sonntag, 7. Oktober, im Rahmen des Herbstmarktes in Abensberg die Schokolade „Abensberger Fairsuchung“ vor.

ABENSBERG Diese „Fair“ nahm im April 2018 ihren Anfang, als das Eine-Welt-Forum den Biologen Dr. Rainer Putz vom Regenwaldinstitut Freiburg für einen Vortrag nach Abensberg holte. In seinem Bericht zum Regenwald versteckte sich eine wild wachsende Kakaobohne, auf die Putz aufmerksam geworden war. Diese wird inzwischen von der indigenen Bevölkerung geerntet und getrocknet; die Weiterverarbeitung geschieht in Deutschland. Ein Teil davon wird nun zur „Abensberger Fairsuchung“.

Klara Wirthensohn, Sprecherin des Eine-Welt-Forums: „Diese ‚Abensberger FairSuchung‘ ist eine besondere Schokolade, denn sie ist die einzige Schokolade, die aus wild wachsenden Kakaobohnen hergestellt wird. Diese Bohnen werden durch die indigene Bevölkerung nachhaltig geerntet, vor Ort getrocknet und dann zur Weiterverarbeitung nach Deutschland gebracht.“ Die Indigenen erhalten dafür Gutscheine, mit denen sie in einem „Einkaufszentrum“ im Urwald all das kaufen können, was der Regenwald nicht bietet. Dieses Zentrum ist ebenfalls eine Initiative des Regenwaldinstitutes Freiburg. Die „Regenwaldschokolade“, die daraus hergestellt wird, ist feinherb im Geschmack, beinhaltet mindestens 71 Prozent Kakao und wird nun für Abensberg als FAIRsuchung angeboten.

Beim Informationsstand des Eine-Welt-Forums im Rahmen des Abensberger Herbstmarktes wurde die „Abensberger Fairsuchung“ gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Uwe Brandl vorgestellt. Ein erster Biss des Bürgermeisters endete mit dem Urteil: „Schmeckt ausgezeichnet, ganz besonders.“ Er gratulierte den Verantwortlichen für diese außergewöhnliche Idee und die schöne Verpackung, die auch Werbung für die Stadt Abensberg ist. Abensberg war übrigens die erste Stadt in Niederbayern, die das Fair Trade-Siegel erhalten hat (im Jahre 2010). Auch hierfür dankte Dr. Brandl nochmals herzlich.


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