17.09.2018, 12:00 Uhr

Diskussion Minister lobt Engagement der Unternehmer im Landkreis Kelheim

Wolfgang Brey, Minister Franz-Josef Pschierer, Sachgebietsleiter für Wirtschaftsförderung Christian Rieger, Michael Gammel. (Foto: Mittelschule Abensberg)Wolfgang Brey, Minister Franz-Josef Pschierer, Sachgebietsleiter für Wirtschaftsförderung Christian Rieger, Michael Gammel. (Foto: Mittelschule Abensberg)

Für Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer bleibt der Mittelstand der Motor einer brummenden Wirtschaft im Freistaat. Zupackende Unternehmerpersönlichkeiten und die richtigen politischen Rahmenbedingungen in einer sozialen Marktwirtschaft sind in den Augen des Ministers verantwortlich für das Erfolgsmodell der Bayerischen Wirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg.

ABENSBERG Jetzt komme es darauf an, die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Unter dem Stichwort „Digitalisierung“ machte der Minister den Betrieben das Angebot, entsprechende staatliche Fördermöglichkeiten auf dem Weg in die Welt von Industrie 4,0 in Anspruch zu nehmen. Auch kritischen Fragen nach der Verantwortung der Unternehmen bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderung, Geringqualifizierten oder Flüchtlingen wich der Minister nicht aus. Keinesfalls dürften diese Gruppen in einer modernen Industriegesellschaft abgehängt werden. Die Diskussionspartner an der Mittelschule in Abensberg – IHK-Sprecher Michael Gammel, Rektor und BBB-Vorsitzender Wolfgang Brey und Christian Rieger vom Landratsamt Kelheim – hörten gerne, dass die Betriebe 72.000 Praktika und rund 7.000 Ausbildungsplätze anböten. In der Tat sehen die aktuellen Wirtschaftsdaten sehr gut aus. Doch genau jetzt sei es an der Zeit, die richtigen Weichen zu stellen. Mit dem Brexit, Trump, dem Russlandembargo und der zunehmenden Konkurrenz aus China wurden die größten Herausforderungen der Zeit genannt.


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