24.07.2018, 13:31 Uhr

Bezirkskongress Junge Liberale Niederbayern sprechen sich für Sterbehilfe aus

(Foto: JuLis Niederbayern)(Foto: JuLis Niederbayern)

Am Sonntag, 22. Jul, fand in Landshut der Bezirkskongress der Jungen Liberalen (JuLis) Niederbayern statt. Die JuLis beschäftigten sich unter anderem mit den Themen Innovationen im Straßenverkehr, Organspende sowie Sterbehilfe und verabschiedeten dazu einige Anträge.

Bei der Organspende fordern die Jungen Liberalen eine modifizierte Entscheidungslösung, die den Willen des Spenders in den Vordergrund stellt und gleichzeitig für mehr transplantationsfähige Organe sorgt. Ebenso sprachen sich die Jungen Liberalen für Sterbehilfe aus. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben in Würde zu sterben, so der Landshuter Kreisvorsitzende Lorenz Hörmann.

Der Generalsekretär der bayerischen FDP, Norbert Hoffmann, zeigte sich bei seinem Grußwort beeindruckt von dem, was die niederbayerischen JuLis in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt haben. Er freue sich nun auf den Wahlkampf: „Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass wir ab Herbst wieder mit einer starken liberalen Fraktion im Landtag vertreten sein werden.“

Die Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer betonte, dass man Einwanderung gestalten müsse, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Sie forderte ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild. Der Ergoldinger Gemeinderat Michael Deller wies in seiner Rede besonders auf die aktuelle Situation der Pflege in Niederbayern hin. Außerdem lobte er das Modellprojekt für autonome Elektrobusse in Bad Birnbach und forderte auch in anderen niederbayerischen Städten ähnliche Projekte. Der Bezirksvorsitzende Ramin Nikkho freute sich besonders über den Besuch der Junos Oberösterreich. Gerade im Lichte der anstehenden Europawahl sei es wichtig, mit anderen liberalen Parteien in Europa Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu unterstützen. Er betonte, dass man Europa nur gemeinsam verändern und reformieren könne.


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