26.05.2018, 21:13 Uhr

Sonderedition der Klosterbrauerei 100 Jahre Freistaat Bayern – Weltenburg gratuliert mit einem Augenzwinkern

Eine Sonderedition zum Jubiläum des Freistaates Bayern: Leo Resch gratuliert dem bayerischen Heimat- und Finanzminister Albert Füracker. (Foto: Werner Wiedemann)Eine Sonderedition zum Jubiläum des Freistaates Bayern: Leo Resch gratuliert dem bayerischen Heimat- und Finanzminister Albert Füracker. (Foto: Werner Wiedemann)

100 Jahre Freistaat Bayern: Die bayerischen Klosterbrauereien nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, um mit einer Sonderedition zu gratulieren.

WELTENBURG Im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung, die derzeit im oberbayerischen Kloster Ettal zu sehen ist und die sich mit dem „Mythos Bayern“ beschäftigt, wurde dem bayerischen Heimat- und Finanzminister Albert Füracker der erste Sechserträger dieser Sonderedition überreicht. Mit einem Augenzwinkern stellte Leo Resch, der technische Direktor der Klosterbrauerei Weltenburg, dabei fest: „Im Vergleich zu uns ist der Freistaat aber noch ein junger Hüpfer.“ Um auf den ersten Blick zu dokumentieren, dass die Geschichte der Klosterbrauereien sehr viel weiter als jene des Freistaates zurückreicht, steht im Mittelpunkt jedes Etiketts der Sonderedition lediglich eine Jahreszahl, die verdeutlicht, um wie viel älter die jeweilige Klosterbrauerei ist. Im Fall von Weltenburg, erstmals anno 1050 urkundlich erwähnt und somit die älteste Brauerei der Welt, sind dies beispielsweise 868 Jahre.

„Die Mönche sind die Urväter des Bieres“, würdigte Minister Füracker die Verdienste der Klöster um die Braukunst. Die Klosterbrauereien bezeichnete er als „wichtigen Bestandteil unseres Heimatgefühls in Bayern“, sie seien alleine deshalb schon ein „bayerischer Mythos“. Mit der Sonderedition werde nun spielerisch eine Brücke zwischen der jahrhundertelangen Historie der einzelnen Brauereien und der Gegenwart geschlagen. „Damit sensibilisiert man auch junge Leute für die einzigartige bayerische Geschichte“, so Füracker. Leo Resch erinnerte in diesem Zusammenhang an die zumeist streng regionale Ausrichtung der Klosterbrauereien und deren nachhaltige Wirtschaftsweise: „Damit treffen wir die Sehnsüchte der Menschen nach hochwertigen Produkten, die in ihrer Heimatregion erzeugt werden.“ Gerade aufgrund ihrer langen Tradition, so Resch, „sind wir Klosterbrauereien auch identitätsstiftend für die bayerische Kultur“.

An der Sonderedition beteiligt sind die Klosterbrauereien Aldersbach (Niederbayern) mit einem naturtrüben Zwicklbier, Baumburg (Oberbayern) mit einem dunklen Bock, Ettal (Oberbayern) mit einem Hellen, Scheyern (Oberbayern) mit einem Weißbier, Weißenohe (Oberfranken) mit einem Märzen und Weltenburg mit einem dunklen Doppelbock. Außerdem mit dabei ist die Kloster-brauerei Kreuzburg aus der Rhön: Weil dort aber traditionell das Bier nicht in Flaschen abgefüllt wird, lockt man im Sechserträger mit einem Gutschein auf den „Heiligen Berg“ der Franken. Die Sonderedition ist zum Preis von 9,90 Euro in allen beteiligten Klosterbrauereien erhältlich.


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