14.04.2018, 10:15 Uhr

Ortshauptversammlung Siegenburger CSU ehr langjährige MItglieder

Anita Mayer, Helmut Meichelböck, Hannelore Langwieser, Aloisia Hottner, Otto Ettengruber, Hans-Jörg Summerer, Michael Auburger und Petra Högl. (Foto: CSU Siegenburg)Anita Mayer, Helmut Meichelböck, Hannelore Langwieser, Aloisia Hottner, Otto Ettengruber, Hans-Jörg Summerer, Michael Auburger und Petra Högl. (Foto: CSU Siegenburg)

Die CSU Siegenburg ehrte langjährige Mitglieder und wählte in ihrer Ortshauptversammlung auch die Delegierten für die Kreisvertreterversammlung zur Europawahl. Hannelore Langwieser und Petra Högl waren zu Gast.

SIEGENBURG CSU-Ortsvorsitzender Helmut Meichelböck konnte am Freitag, 13. April, knapp 30 Mitglieder zur Ortshauptversammlung im Siegenburger Bräustüberl begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht stellte er vor allem Starkbierfest, Sommerfest, Politischen Kirchweihmontag, Ausflug, Stammtische und Wahlkämpfe in den Vordergrund. Beim Bericht der kommunalen Mandatsträger erläuterte Meichelböck das am Vortag vom Marktgemeinderat beschlossene Investitionsprogramm für 2018. „Unsere größten, geplanten Investitionen in den kommenden Jahren sind ein zusätzlicher Kindergarten (1.500.000 Euro), eine Halle beim Freibad für die DLRG (200.000 Euro), Sanierung des „Gollerhauses“ (800.000 Euro), Sanierung der Kirchbergmauer (200.000 Euro), Sanierung des Marienplatzes (2.700.000 Euro), Hochwasserschutz (1.400.000 Euro), Schulsanierung bzw. -erweiterung inklusive einer zweiten Turnhalle (4.300.000 EUR), Erweiterung der Kläranlage (1.000.000 Euro) sowie Versetzung des Kriegerdenkmals, Kanal- und Straßenbau in den neuen Wohnbau- und Industriegebieten“, so der zweite Bürgermeister. Für 2018 stünden fast 6.500.000 Euro an Investitionsausgaben im Haushalt bereit, für 2019 rund 7.300.000 Euro und für 2020 rund 6.200.000 Euro. Helmut Meichelböck berichtete auch, wie der derzeitige Planungsstand für den Marienplatz wäre, dass das „Eisenbauernhaus“ aus Kostengründen nun wohl doch abgebrochen und neu gebaut werden würde und für das Thema „Kinderbetreuung“ eine Arbeitsgruppe gebildet worden wäre. Am Ende dankte er den Mitgliedern der Fraktionsgemeinschaft im Marktgemeinderat, den Vorstandsmitgliedern und allen Mitgliedern. „Danke, dass Ihr unsere CSU-Fahne hoch haltet, dass Ihr unsere Positionen auch an den Stammtischen verteidigt und zu unseren Veranstaltungen kommt“, so Meichelböck.

Schatzmeister Josef Weltl berichtete über die finanzielle Situation des Ortsverbandes: „Es konnte ein Gewinn von rund 1.600 Euro erwirtschaftet werden. Die Einnahmen (Mitgliedsbeiträge, Mandatsträgerbeiträge, Veranstaltungen und Spenden) von 18.562 Euro waren höher als die Ausgaben (laufender Betrieb, Veranstaltungen, Beitragsweiterleitung, Öffentlichkeitsarbeit) von 16.947 Euro“, so Weltl. Zum Jahresende konnte ein Reinvermögen von knapp 12.000 Euro verbucht werden.

Schriftführer Gottfried Bauer erläuterte die aktuelle Mitgliederstruktur: „Wir haben 65 Mitglieder. Das Durchschnittsalter beträgt 55,2 Jahre“, sagte Bauer.

Nach der Entlastung des Ortsvorstands wurden die sieben Delegierten und sieben Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl gewählt. Delegierte sind Gottfried Bauer, Helmut Meichelböck, David Dichtl, Franz Kellner, Franz Kiermaier, Otto Ettengruber und Josef Weltl. Ersatzdelegierte sind Agnes Hofbauer, Anita Mayer, Katharina Prücklmayer, Christoph Schmal, Hans Mirlach, Simon Wittmann und Burkhard Schmidt.

Petra Högl, Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion und Direktkandidatin für den Landtag, berichtete über die Kreispolitik und stellte vor allem die Bildung in den Vordergrund. „In die Kelheimer Berufsschule werden wir 25 Millionen Euro investieren“, so Kreisrätin Högl. Es wäre wichtig, die Auszubildenden auch vor Ort schulisch bilden zu können. Die Landwirte würden ihr besonders am Herzen liegen.

Bezirksrätin Hannelore Langwieser erläuterte ihre Arbeit im Bezirk: „Bad Abbach kann heuer den 30. Geburtstag feiern! In Bad Gögging haben wir die Saunalandschaft für mehrere Millionen Euro saniert“, so Langwieser. Das Geld, das die Gemeinden über die Landkreise an den Bezirk zahlen, würde wieder zurück kommen. „Eine Suchtkrankheit ist wie Krebs. Keiner kann sich selbst heilen. Wir haben die besten Kliniken in Niederbayern. Wir sind sehr gut aufgestellt“, betonte sie.

In ihrer Ortshauptversammlung konnten die Siegenburger CSU’ler auch langjährige Mitglieder ehren: Otto Ettengruber für zehn Jahre, Helmut Meichelböck, Aloisia Hottner und Michael Auburger für 20 Jahre sowie Dr. Johann Bergermeier, Hans-Jörg Summerer und Josef Neppl für 35 Jahre. Die Geehrten erhielten eine Ehrenurkunde und die CSU-Ehrennadel mit einem, zwei bzw. drei Sternen.

Am Ende der Versammlung gab Ortsvorsitzender Meichelböck noch Termine bekannt: Sonnwendfeier mit Johannisfeuer (22. Juni), Stammtische (16. Mai, 18. Juli, 14. November), Sommerfest (11. August), Ausflug nach Hollenstein an der Ybbs (22. und 23. September), Politischer Kirchweihmontag mit Weihbischof Dr. Josef Graf (22. Oktober), Klausurtagung mit Rehessen (25. Januar 2019) und Starkbierfest (20. März 2019). Aus der Versammlung wurde angeregt, für künftige Infostände zu den Wahlen Sonnenschirme und einen Pavillon anzuschaffen.


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