22.12.2017, 11:32 Uhr

Frist endet am 4. Februar 2018 Vorschläge für den Integrationspreis im Landkreis Kelheim können eingereicht werden

„Die offene Tür zum Landkreis Kelheim“ heißt der Bronzeguss, geschaffen von der Künstlerin Karin Kuffer aus Abensberg, der im Zuge der Verleihung überreicht wird. Foto: LRA Kelheim (Foto: LRA Kelheim)„Die offene Tür zum Landkreis Kelheim“ heißt der Bronzeguss, geschaffen von der Künstlerin Karin Kuffer aus Abensberg, der im Zuge der Verleihung überreicht wird. Foto: LRA Kelheim (Foto: LRA Kelheim)

Seit 2005 lobt der Integrationsarbeitskreis für den Landkreis Kelheim e. V. (IAK) einen Preis für herausragende Leistungen bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund aus. Ab dem Jahr 2018 übernimmt der Landkreis gemeinsam mit der Kreissparkasse im Landkreis Kelheim als Sponsor die Verleihung dieses Preises, wie der Kreisausschuss des Landkreises Kelheim am 25. September 2017 entschieden hat.

LANDKREIS KELHEIM Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen werden. Er ist mit einem Geldpreis von 1.000 € verbunden. Eine Jury entscheidet über den/die Preisträger. Im Jahr 2016 ging die Auszeichnung an die Stadt Kelheim, die mit der türkisch-stämmigen Volksfestkönigin Hacer Aslan eine würdige Vertreterin der Stadt aufweisen konnte.

Landrat Martin Neumeyer wünscht sich viele Vorschläge von den Bürgerinnen und Bürgern: „Die Verleihung des Integrationspreises soll gelingende Integration bzw. Integrationsarbeit in unserem starken Landkreis würdigen, insbesondere da in diesem Bereich ein enormer Teil von Ehrenamtlichen, die dafür keine Bezahlung bekommen, geleistet wird; welche Initiativen, Projekte oder Personen sich für die Auszeichnung eignen, das wissen Sie vor Ort am besten. Die Jury wird dann die schwierige Aufgabe haben, den Preisträger auszuwählen“. Der Preis kann verliehen werden an Privatpersonen und an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen und juristische Personen, die im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte, die rechtmäßig in Deutschland leben, im Landkreis Kelheim herausragendes Engagement bewiesen haben. „Für mich stellt sich nicht die Frage, ob man sich um Integration bemühen sollte oder nicht. Sie ist einfach notwendig, denn im Landkreis Kelheim leben nun einmal Menschen unterschiedlichster Herkunft. Beide Seiten sind gefordert, die Einheimischen und die Neuzugewanderten. Deshalb ist es wichtig, die Bemühungen in diesem Bereich anzuerkennen und so die Integration weiter voranzutreiben“, so die Kreis-Integrationsbeauftragte Monica Brandl.

Schriftliche Vorschläge samt kurzer Begründung können bis 4. Februar 2018 beim Landratsamt Kelheim eingereicht werden: auf dem Postwege an Abteilung 5, Frau Sonja Kern, Donaupark 12, 93309 Kelheim, per Mail an sonja.kern@landkreis-kelheim.de oder per Fax an 09441/ 207-1150 zu Händen von Frau Kern.


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