27.05.2019, 10:34 Uhr

Europawahl 2019 Hohe Wahlbeteiligung und klare Themen

Dr. Florian Herrmann (CSU) und seine Frau Renate waren am Wahlsonntag schon morgens um 8 Uhr bei der Stimmabgabe. (Foto: Staatskanzlei)Dr. Florian Herrmann (CSU) und seine Frau Renate waren am Wahlsonntag schon morgens um 8 Uhr bei der Stimmabgabe. (Foto: Staatskanzlei)

Die Europakandidaten aus dem Landkreis Freising hatten von vornherein keine echte Chance auf den Einzug ins Parlament.

FREISING 121.726 Wahlberechtigte gibt es im Landkreis Freising, 77.564 gaben ihre Stimme ab, also 63,72 Prozent. Und das Ergebnis fiel wenig überraschend aus.

Die CSU landete prozentual bei 36,4, die SPD bei 7,4, die Grünen bei 21,6, die AfD bei 8,3, die Freien Wähler bei 7,3, die FDP bei 3,5, die Linke bei 2,3.

In der Stadt Freising erreichte die CSU 26,2 Prozent und musste sich den Grünen geschlagen geben, die 30 Prozent schafften.

Dass das Thema „Grün“ in der Flughafenregion besonders groß ist, war erwartet worden.

Die Europakandidaten aus dem Landkreis Freising hatten von vornherein keine reellen Chancen auf einen Einzug ins EU-Parlament. Benedikt Flexeder (CSU), Robert Weller und Daniel Beck (beide FW), Richard von Wittken (Grüne) und Reinhold Reck (ÖDP) hatten im Vorfeld keine erfolgversprechenden Listenplätze bekommen.

Sie alle hatten sich aber in den Dienst ihrer jeweiligen Partei gestellt, um möglichst hohe Prozentzahlen zu erreichen. Die hohe Wahlbeteiligung hat trotz der Enttäuschung bei den meisten für versöhnliche Töne gesorgt.

Sonstige Gruppierungen erhielten 9,5 Prozent der Stimmen.

„Die Partei“ bedankte sich bei allen ihren Wählern, „dass sie mal vor 18 Uhr aufgestanden sind“ und erreichte im Landkreis Freising 3,9 Prozent.


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