21.09.2018, 07:56 Uhr

Im Landtag Messprogramm beantragt Benno Zierer fordert Einsatz beim Thema Ultrafeinstaub

Benno Zierer kämpft um Grenzwerte bei Ultrafeinstaub. (Archivbild). (Foto: fw)Benno Zierer kämpft um Grenzwerte bei Ultrafeinstaub. (Archivbild). (Foto: fw)

Das Thema Ultrafeinstaub beschäftigte den Umweltausschuss des Landtags in seiner letzten Sitzung der Wahlperiode.

FREISING Ein Antrag, die Erforschung der gesundheitlichen Auswirkungen der ultrafeinen Partikel (UFP) zu fördern und ein amtliches Messprogramm aufzulegen, wurde mit CSU-Mehrheit abgelehnt. Bei dem Freisinger Abgeordneten Benno Zierer (Freie Wähler), der den SPD-Antrag unterstützt hatte, rief diese Entscheidung Kopfschütteln hervor: „Die CSU nimmt die Gefahren durch Ultrafeinstaub immer noch nicht ernst.“ Bereits im Dezember 2017 war ein von Zierer initiierter Antrag der Freien Wähler für ein bayernweites UFP-Monitoring mit dem Schwerpunkt Luftverkehr abgelehnt worden. Nun müsse man in der kommenden Wahlperiode mit veränderten Mehrheiten versuchen, bei diesem Thema Fortschritte zu erreichen, erklärt Benno Zierer. „Wir müssen alles tun, um zu EU-weiten Grenzwerten für Ultrafeinstäube zu kommen – Bayern soll dabei eine Vorreiterrolle einnehmen.“

Alarmiert durch die Messergebnisse des Bürgervereins Freising hatten die Freien Wähler das Thema Ultrafeinstaub als erste Landtags-Fraktion aufgegriffen und im März 2017 eine Expertenanhörung im Umweltausschuss durchgesetzt – auch damals gegen den Widerstand der CSU.


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