21.03.2018, 12:08 Uhr

Anschauliche Aktion Grüne Jugend war beim „Equal Pay Day“ dabei

Die Freisinger Grünen engagierten sich: Verena Juranowitsch, Tobias Kuch, Johannes Becher, Joana Bayraktar (v.l.). (Foto: Die Grünen)Die Freisinger Grünen engagierten sich: Verena Juranowitsch, Tobias Kuch, Johannes Becher, Joana Bayraktar (v.l.). (Foto: Die Grünen)

Waffeln für mehr Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern – Die Grüne Jugend ist für Gleichberechtigung.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen in Deutschland 21 Prozent weniger als Männer. Die Grüne Jugend Freising nutze den verkaufsoffenen Sonntag und schloss sich dem bundesweiten Aktionstag „Equal Pay Day“ an, um auf den Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland aufmerksam zu machen. Dazu verteilten sie in der Freisinger Innenstadt selbstgebackene Biowaffeln. „Für Männer gab es dabei symbolisch 21 Prozent weniger Waffel als für Frauen. Wenn man das so bildlich sieht, fällt schnell auf, wie groß der Unterschied eigentlich ist.“ erklärt die Sprecherin der Grünen Jugend Joana Bayraktar.

Der „Equal Pay Day“ markiert den Tag im Kalender, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Weiter führt die Grüne Jugend aus: „Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Weder auf dem Arbeitsmarkt, noch in allen anderen Bereichen. Das ist absolut ungerecht! Dieses Thema geht uns alle etwas an.“. Auch Johannes Becher, Landtagskandidat für die Grünen, nahm sich Zeit und unterstützte das Anliegen.

Die Gründe für diesen Lohnunterschied sind verschieden: Die Jobs, in den viele Frauen tätig sind werden schlechter bezahlt, sie arbeiten seltener in Führungspositionen und sind häufig in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung („450€-Jobs“) angestellt. Selbst wenn man nur den Lohn von Frauen und Männern mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiographien vergleicht, verdienen Frauen in Deutschland trotzdem noch sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Grüne Jugend fordert auch hier „gleichen Lohn für gleiche Arbeit!“


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