18.07.2020, 11:34 Uhr

Essenziell für die Ausbildung Die Landwirtschaftsschule bleibt bestehen!

Der Dank der Verantwortlichen an die Ministerin für den Erhalt der Landwirtschaftsschule. F.: LRADer Dank der Verantwortlichen an die Ministerin für den Erhalt der Landwirtschaftsschule. F.: LRA

Erding als Standort „in der Mitte“ ist für die Landwirtschaftsschule bestens aufgestellt.

Erding. Landrat Martin Bayerstorfer und Vertreter von Politik und Landwirtschaft fanden sich an der Landwirtschaftsschule Erding zusammen, um Staatsministerin Kaniber für den Erhalt des Standorts Erding zu danken. Gemeinsam mit den MdB Erich Irlstorfer und Dr. Andreas Lenz, den MdL Ulrike Scharf, Kerstin Schreyer Ernst Weidenbusch, Benno Zierer, Johannes Becher, Thomas Huber und Florian Herrmann, den Landräten Robert Niedergesäß aus Ebersberg und Helmut Petz aus Freising sowie Vertretern der Landwirtschaftsverbände, allen voran BBV-Kreisobmann Jakob Maier, setzt sich Landrat Bayerstorfer mit einem breiten Bündnis für den Verbleib des Schulstandortes Erding ein.

Die Landwirtschaftsschule Erding blickt auf lange Tradition im Landkreis zurück. Um Studierenden stets hohe Qualitätsansprüche zu bieten, wurde die Schule in den letzten Jahren für knapp unter 3,0 Mio Euro saniert und erweitert, wofür der Landkreis dankenswerterweise Fördergelder erhalten hat. Großzügige Klassenräume stehen zur Verfügung und modernste Technik ist im Einsatz. Die Immobilie befindet sich im Besitz des Landkreises Erding. Durch die Verschmelzung der Standorte der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Landkreise Erding und Ebersberg, wird das AELF Erding mit nahezu 5.100 Betrieben zu einem der größten Ämterstandorte Bayerns.

Die Landwirtschaftsschule Erding ist verkehrlich sowohl nach München wie in die weiteren Verbundlandkreise hervorragend erreichbar. Es ist daher wichtig, Erding als Standort in der „Mitte“ zu erhalten. Durch die Auflösung anderer Standorte erweitert sich das Einzugsgebiet neben Freising, Ebersberg und München auch auf Dachau, Fürstenfeldbruck und Landshut sowie Mühldorf. Ebenso besteht eine Bindung zur naheliegenden Berufsschule in München-Riem. Daneben gibt es keinen Schulstandort in der näheren Umgebung, der schwerpunktmäßig Ackerbau, besonders Kartoffelanbau abdecken kann. In der gesamten Planungsregion 14 gibt es keinen weiteren Standort einer Landwirtschaftsschule.

Künftig wird es auch wieder möglich sein, den Studierenden die Unterbringung in Appartements zu ermöglichen – besonders für auswärtige Studierende auch ein Entscheidungskriterium für den Standort Erding. − we –