07.05.2019, 14:14 Uhr

Erdinger Politiker schlagen Alarm Verzögerung bei Verkehrsprojekten nicht länger hinnehmbar

Spitzenpolitiker trafen sich zur Besprechung der Verkehrssituation. (Foto: Pressestelle U. Scharf)Spitzenpolitiker trafen sich zur Besprechung der Verkehrssituation. (Foto: Pressestelle U. Scharf)

Ulrike Scharf initiiert Gespräch zur Verkehrssituation mit lokalen Spitzenpolitikern

ERDING Die Verbesserung und Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Erding sind unumgänglich. Auf Initiative der Heimatabgeordneten Ulrike Scharf kam es nun zu einem Gespräch über die Verkehrssituation in der Region zwischen den Spitzenpolitikern aus dem Landkreis Dr. Andreas Lenz, MdB, Ulrike Scharf, MdL, Martin Bayerstorfer, Landrat, Max Gotz, Oberbürgermeister Stadt Erding, Franz Hofstetter, Bürgermeister Taufkirchen/Vils und dem dafür neu zuständigen Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Dr. Hans Reichhart.

„Die zur Verbesserung der Verkehrssituation im Landkreis Erding benötigten Maßnahmen müssen schnellstmöglich weitervorangebracht werden. Eine weitere Verzögerung können wir nicht akzeptierten“, betont Scharf.

Die Erdinger Politiker kritisieren insbesondere das fehlende Personal beim Staatlichen Straßenbauamt und die damit einhergehenden Planungsverzögerungen. Als Beispiel kann hier unter anderem die Verzögerung bei der Planung der Nordumfahrung Erding ED 99 aufgeführt werden. Außerdem verweisen die Politiker darauf, dass trotz der dynamischen Entwicklung der Region die Prioritäten der Bearbeitung beim Straßenbauamt nicht zugunsten des Landkreises Erding gesetzt werden. „Die Dauer der Bearbeitung von Planungsunterlagen ist nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen mehr Personal im Staatlichen Bauamt, um die für den Landkreis Erding so dringend benötigten Projekte zur Verkehrsentlastung umzusetzen“, fordert die Landtagsabgeordnete Ulrike Scharf.

Im Gespräch sicherte Staatsminister Dr. Reichhart eine erneute Prüfung der Verkehrssituation im Landkreis Erding und die dafür notwendigen Planungskapazitäten zu.

„Mit dem heutigen Gespräch konnten wir die Dringlichkeit der Projekte im Landkreis Erding nochmals direkt bei der Staatsregierung anmahnen und unsere Anliegen deutlich machen“, sagt Scharf.


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