31.01.2018, 09:17 Uhr

Im Jahr der Landtagswahl 99,2 Prozent für Ulrike Scharf

(Foto: Ulrike Scharf)(Foto: Ulrike Scharf)

Beeinduckende 2.000 Termine hat die Umwelt- und Verbraucherschutzministerin in einer Wahlperiode absolviert, die CSU steht geschlossen hinter ihr.

KIRCHASCH Neun Monate sind es noch bis zu den Wahlen, und Ulrike Scharf wurde mit 99,2 Prozent als Spitzenkandidatin nominiert.

Bezirksrat Franz Hofstetter und die Listenkandidaten Thomas Schreder und Gerlinde Sigl erreichten ebenfalls Werte über 90 Prozent.

Vor über 100 versammelten Delegierten trat Scharf auf die Bühne.

Einen Gegenkandidaten gab es nicht, und so konnte die Ministerin ausführlich ihre Erfolgsbilanz vorstellen.

Alleine 600 Mal sei sie in ihrem Stimmkreis Erding unterwegs gewesen. „150 Millionen Euro Fördergelder sind seit 2013 in den Landkreis geflossen“, erklärte sie.

Viele Projekte habe sie angestoßen oder in der Staatsregierung unterstützt, so Scharf weiter.

Als herausragenden Erfolg nannte sie den Ausbau des S-Bahn-Tunnels im Zuge des Ringschlusses.

Seit ihrem Amtsantritt hat sie sich um Themen wie den Hochwasserschutz bemüht, die Planungen für einen dritten Nationalpark in Bayern unterstützt oder den Aufbau einer neuen Lebensmittelkontrollbehörde in Schwaig.

Bei der Klima-Allianz und beim Umweltpakt sei es gelungen, Betriebe und Institutionen ins Boot zu holen, u.a. den FC Bayern München.

Dann kam sie zum Landkreis und dem Thema Nordumfahrung: „Der Freistaat muss den Bau mit dem höchstmöglichen Fördersatz unterstützen und sie dann als Staatsstraße übernehmen.“

Im Vergleich zu vielen CSU-Kollegen der Region bezog Ulrike Scharf auch klar Stellung zur dritten Startbahn. „Der Bedarf ist weiter nicht vorhanden.“


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