29.06.2019, 14:00 Uhr

Atommüllzwischenlager Niederaichbach Infos zu „Bella“ aus erster Hand

Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus. (Foto: Fotografie Wilhelmsen)Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus. (Foto: Fotografie Wilhelmsen)

Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus wird am 4. Juli in Reisbach zum aktuellen Stand des Atommüllzwischenlagers in Niederaichbach referieren.

REISBACH Die Energie AG Reisbach hat in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Dingolfing-Landau (KEB) einen Vortrag zum aktuellen Stand des Atommüllzwischenlagers in Niederaichbach organisiert. Seit 2007 ist Bella – das Atommüllzwischenlager in Niederaichbach – in Betrieb und hat eine Genehmigung bis 2047. Dort werden Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus den Kernkraftwerken Isar 1 und Isar 2 zwischengelagert. Bislang sind über 40 Castoren eingelagert, zusätzlich soll Bella sieben Castoren aus Sellafield übernehmen, die Atomrestmüll aus bayerischen Kernkraftwerken enthalten. Die Bürger der Gemeinde Niederaichbach und in der Region sind in Sorge, warum man zusätzlich Castoren aus Sellafield übernehmen muss. Es stellt sich die Frage, ob die Sicherheit gewährleistet ist. Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus wird am Donnerstag, 4. Juli, um 19 Uhr im Schlappinger Hof über die Hintergründe und Problemstellungen berichten. Der Eintritt ist frei.


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