09.10.2019, 12:51 Uhr

Bayernpartei „Die Grünen zerstören die Autoindustrie“

Kämpfen für einen Erfolg bei den anstehenden Kommunalwahlen (v. r.): 1. Kreisvorsitzender Thomas Pfeffer, 2. Ortsvorsitzender Oliver Leipold, 2. Kreisvorsitzender Roland Unholzer mit einigen Neumitgliedern. (Foto: pm/Bayernpartei)Kämpfen für einen Erfolg bei den anstehenden Kommunalwahlen (v. r.): 1. Kreisvorsitzender Thomas Pfeffer, 2. Ortsvorsitzender Oliver Leipold, 2. Kreisvorsitzender Roland Unholzer mit einigen Neumitgliedern. (Foto: pm/Bayernpartei)

Vergangenen Dienstag fand im Gasthof „Alexander“ in Plattling die Kreisversammlung des Bayernpartei Kreisverbandes Deggendorf statt.

PLATTLING Kreisvorsitzender Thomas Pfeffer aus Lalling lud hierzu alle 55 Mitglieder des Deggendorfer Kreisverbandes ein.

Der Kreisvorsitzende begann zu aller erst bei der aktuellen Klimaschutzdiskussion. Die Vorschläge der Grünen nannte er „überzogen, regressiv und wenig innovativ“. „Die Grünen zerstören die Autoindustrie“, so Pfeffers deutliche Aussage. Insbesondere stört sich Pfeffer daran, dass die Grünen ab 2030 Neuwagen mit Verbrennungsmotoren verbieten wollen, die Spritpreise massiv steigern wollen sowie für Fahrverbote plädieren. Der Kreisvorsitzende sieht darin eine Angriff auf die „individuelle Mobilität der Bürger, deren Geldbeutel sowie der Autoindustrie im Allgemeinen, welchen für großen Wohlstand insbesondere in Niederbayern sorgt“.

Der 29-jährige dagegen setzt auf „Innovationen statt Verbote“: Die Förderung der Brennstoffzelle inklusive des Ausbau des Tankstellennetzes sowie synthetischer Kraftstoffe und zwischenzeitlich weitere Innovationen beim Verbrennungsmotor einschließlich Hybridlösungen. Dem Elektroauto dagegen bescheinigte Pfeffer nur eine Nischenberechtigung für Wenigfahrer in den Städten oder als Zweitauto für Kurzstrecken, „da die Reichweite im Winter massiv zusammenbricht, die Gesamtökobilanz kritisch ist, die Akkus nur begrenzt haltbar sind und das Stromnetz nicht leistungsfähig genug erscheint“.

Pfeffer kritisierte, dass sowohl die Regierung als auch die meisten Oppositionsparteien zu sehr auf das Elektroauto als Heilsbringer setzen und alle anderen Antriebsformen massiv vernachlässigen. Pfeffer sieht im Klimaschutzpaket der Bundesregierung „wenig Innovatives, aber viel neue Abgaben“. „Anscheinend rennt die Bundesregierung auch den Grünen hinterher“, so Pfeffer in seinem Abschluss-Resümee. Der Kreisvorsitzende lieferte sogleich noch einen Termintipp: Wer gegen eine unsoziale Klimaschutzpolitik demonstrieren will hat die Möglichkeit dies am kommenden Samstag, 12. Oktober, in Straubing zu tun. Dort organsiert die Bayernpartei um 11 Uhr beim Treffpunkt am Hagen beginnend eine Demo unter dem Motto „Nein zur CO2-Preis-Abzocke – Ja zum Umweltschutz“.


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