10.10.2018, 20:20 Uhr

Pilotprojekt Neue mobile LED-Tafeln auf der A 3

(Foto: Radisa Zivkovic/123rf.com)(Foto: Radisa Zivkovic/123rf.com)

Ein Pilotversuch auf der A 3 soll den Verkehr leichter fließen lassen: Mobile LED-Tafeln können bei hohem Lkw-Aufkommen temporär ein Lkw-Überholverbot anzeigen. Bayerns Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier erwartet sich damit mehr Verkehrssicherheit auf der stark befahrenen A 3.

DEGGENDORF „Wir wollen die Sicherheit des Verkehrs in diesem verkehrlich sensiblen Abschnitt mit hohem Lkw-Anteil erhöhen. Auf diese Weise schließen wir die Lücke zwischen dem bestehenden festen Lkw-Überholverbot im Abschnitt Garham/Passau bei Hengersberg und dem Autobahnkreuz Deggendorf“, sagte Zellmeier heute.

Die mobilen LED-Anzeigen sind in Fahrtrichtung Nürnberg im Zulauf auf das Autobahnkreuz Deggendorf ab der Anschlussstelle Hengersberg angebracht. Die Vorwarntafeln stehen seitlich rechts der Fahrbahn. Anders als die Blechbeschilderung sind die LED-Anzeigen besser sichtbar. Verkehrsteilnehmer nehmen die leuchtenden Tafeln eher wahr. In Baustellenbereichen haben sich die Anlagen bereits bewährt. Im Rahmen der Pilotphase will die Autobahndirektion die Tafeln nun auch außerhalb des Baustellenbereichs auf der freien Strecke nutzen.

Die mobile Telematik-Anlage geht auf Gespräche von Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier und Innenstaatssekretär Gerhard Eck mit den Feuerwehr-Führungskräften der Landkreise Straubing-Bogen, Regensburg, Deggendorf und Passau sowie der örtlichen Politik zurück. Gemeinsam mit der Polizei hat die Autobahndirektion Südbayern die verkehrliche Situation auf der A 3 bewertet und Maßnahmen vorgeschlagen. Beispielsweise sollen die LED-Anlagen durch eine temporäre Geschwindigkeitsbeschränkung ergänzt werden. Außerdem plant die Autobahndirektion, mobile Telematik-Anlagen versuchsweise auch in den Abschnitten Kirchroth bis Rosenhof und Hengersberg bis Deggendorf bis Ende 2019 zu errichten.


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