26.09.2020, 10:36 Uhr

Ab November in Bernau Chiemseehospiz versorgt schwerstkranke Menschen

Außenansicht des Chiemseehospiz an der Baumannstraße 56 in Bernau am Chiemsee. Foto: Sweco AchitektenAußenansicht des Chiemseehospiz an der Baumannstraße 56 in Bernau am Chiemsee. Foto: Sweco Achitekten

Bezirk Oberbayern fördert Hospizneubau in Bernau am Chiemsee - Träger sind die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land sowie die Stadt Rosenheim

Landkreise. In Bernau am Chiemsee entsteht ein Neubau für ein Hospiz. Träger der stationären Einrichtung ist das Chiemseehospiz gKU - ein gemeinsames Kommunalunternehmen der Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land sowie der Stadt Rosenheim.

Das Hospiz wird zehn Plätze für die Begleitung von schwerstkranken, sterbenden Menschen haben. Die geschätzten Kosten für den Neubau belaufen sich auf 6,12 Millionen Euro. Das Hospiz ist bereits in Bau und im November bezugsfertig.

Das Kommunalunternehmen will die Kosten aus Eigen- und Fremdmitteln, Spenden, Förderungen des Freistaates Bayern, der Bayerischen Landesstiftung sowie des Bezirk Oberbayerns aufbringen. Denn die Krankenkassen übernehmen zwar die Kosten für die Versorgung schwerstkranker Menschen in einem Hospiz, für den Bau von Hospizen sind sie aber nicht zuständig.

Deshalb bezuschusst die Bayerische Staatsregierung das Projekt mit 100.000 Euro. Die Förderung von Hospizbauten durch die Staatsregierung ist laut gesetzlicher Vorgaben an die Bedingung geknüpft, dass sich auch der zuständige Bezirk in gleicher Höhe an den Kosten beteiligt. Daher hat der Sozial- und Gesundheitsausschuss den Zuschuss zu den Investitionskosten in Höhe von 100.000 Euro beschlossen.