15.01.2020, 20:46 Uhr

Riesen Ansturm bei Reisemesse CMT Urlaub im Chiemgau ist gefragt wie nie

Veronika Hotovy, Leiterin Service bei Chiemgau Tourismus, im Gespräch auf der CMT in Stuttgart. (Foto: Chiemgau Tourismus e. V.)Veronika Hotovy, Leiterin Service bei Chiemgau Tourismus, im Gespräch auf der CMT in Stuttgart. (Foto: Chiemgau Tourismus e. V.)

Guter Start in die Messesaison: Veronika Hotovy, Leitung Service bei Chiemgau Tourismus e.V. (CT), hat auf der ersten Messe des Jahres einen Besucheransturm erlebt.

STUTTGART/ CHIEMGAU. Die 26-Jährige vertrat die Region zum dritten Mal auf der Reisemesse CMT in Stuttgart. „An den ersten Messetagen kamen wir kaum zum Durchschnaufen“, berichtet Hotovy. „Die Nachfrage nach unseren Prospekten war immens.“ Die beliebtesten Broschüren sind ihren Angaben zufolge die Campingbroschüre sowie die Karten, die der Verband jährlich neu auflegt. Radfahren ist das stärkste Thema auf der Messe: „Allein von der Radkarte geben wir täglich rund 200 Stück persönlich an die Besucher raus. Viele Gäste fragen nach Radwegen und E-Bike-Touren.“ Was der jungen Touristikerin noch auffiel: „Wir haben eine hohe Bekanntheit in Stuttgart. Die Besucher kommen gezielt zu uns.“ Neben dem Dachverband CT ist auch die Golf-Kooperation des Verbands mit dem Namen „Golfland Chiemsee-Chiemgau“ noch bis Sonntag, 19. Januar 2020, auf der Messe vertreten, um Golfer in den Chiemgau zu locken. Die steigende Nachfrage führt CT-Geschäftsführer Stephan Semmelmayr auf einen Sinneswandel bei einem Teil der Bevölkerung zurück: „Viele Menschen interessieren sich verstärkt für Inlandsziele anstatt für Flugreisen. Wir hoffen, dass dieser Trend anhält, denn aus demografischen Gründen könnten die Gäste im Chiemgau langfristig eher abnehmen.“ Das hätte nach Einschätzung des Verbandschefs deutliche Auswirkungen auf den Wohlstand und die Freizeitangebote in der Region. „Ohne die Gäste von auswärts würden viele touristische Angebote, die auch den Einheimischen zugutekommen, schnell auf dem Prüfstand landen“, sagt der 51-Jährige. Das beginne bei Bergbahnen und einem gut gepflegten Wegenetz und ende bei der Gastronomie. Die Messe in Stuttgart dauert noch bis Sonntag, 19. Januar 2020.


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