12.10.2018, 11:31 Uhr

Große Ehre Rotkreuz-Urgestein Claus Hieke mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

(Foto: BRK)(Foto: BRK)

Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland werden Bürger ausgezeichnet, die sich besondere Verdienste um unser Land erworben haben. Diese Ehre wurde nun Claus Hieke aus Traunstein für sein jahrzehntelanges humanitäres und gesellschaftliches Engagement zuteil.

MÜNCHEN/TRAUNSTEIN Hieke war von 1986 bis 2009 als hauptamtlicher Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) tätig. Dabei war er unter anderem Leiter des Landesnachforschungsdienstes sowie Leiter der Auslandsprojekte in Europa, Asien, Afrika und Südamerika, letzteres in Abstimmung mit dem für die internationale humanitäre Hilfe zuständigen Deutschen Roten Kreuz (DRK). Er hat in zahlreichen Staaten der Welt, beispielsweise in Benin, Togo, Namibia, Äthiopien, Niger und Irak, Dienste aus so unterschiedlichen Bereichen wie Gesundheitsvor- und -nachsorge, Katastrophenschutz, Blutspendewesen, Wasserrettung und Orthopädie aufgebaut. Dabei organisierte er die Projekte nicht nur, sondern erreichte durch seine vielfältigen Kontakte auch eine nachhaltige finanzielle Absicherung.

Seit 1968 ist er auch ehrenamtliches Mitglied der BRK-Wasserwacht und hat sich dort in zahlreichen Wahl- und Ernennungsämtern engagiert. Auf Landesebene ist er unter anderem seit fünf Jahren Vorsitzender des Ehrungsausschusses, auf Bezirksebene war er ebenso lang stellvertretender Vorsitzender des Wasserwachtbezirks Oberbayern; bei der Kreiswasserwacht Traunstein ist er seit 2013 im Vorstand. 2014 initiierte er die Wiedergründung der Ortsgruppe Traunstein. Seitdem ist Hieke Mentor dieser Gruppe, sorgt sich um den Ausbau und kümmert sich um die Schulung der Führungskräfte und Ausbilder. Ihm ist es auch zu verdanken, dass der Bereich Gewässer- und Naturschutz in Form einer eigenen Spezialistengruppe in Bayern flächendeckend aktiv ist.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Chiemgau/BGL Wochenblattes.

(Foto: Reischl)

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