27.02.2018, 11:26 Uhr

Karriereberatung bei der Bundeswehr „Wir müssen uns um Talente bemühen“


Die Bundeswehr hat in Bad Reichenhall ihr neues Karriereberatungsbüro feierlich eröffnet.

BAD REICHENHALL. Das Werben um die besten Nachwuchskräfte und gleichzeitig offen und ehrlich die Vorzüge aber auch Risiken eines attraktiven Arbeitgebers kommunizieren: Das sind zwei der Hauptanliegen der Bundeswehr. Im Dezember 2012 ist die einstige Wehrdienst- in die heutige Karriereberatung umbenannt worden. Nicht nur der Name, sondern auch das Aufgabenfeld hat sich dabei geändert: Die Personalgewinnung wurde von der rein auf militärische Berufe ausgerichteten Beratung um die zivile Karriereinformation erweitert.

In ganz Deutschland gibt es mittlerweile 16 Karrierecenter. Oberst Wilhelm Neißendorfer, der dem Karrierecenter München vorsteht, zeigte sich bei der Eröffnung in Bad Reichenhall beeindruckt vom neuen Bürostandort, einer von 17 in Bayern, in der Hellingbrunner Straße 2.

„Mindestens so schön wie der Bundeswehr-Showroom in Berlin. Und die Bundeshauptstadt hat keinen Blick auf den Hochstaufen“, so Oberst Neißendorfer bei der Eröffnung. Mit der Verlagerung des Büros von Traunstein nach Bad Reichenhall soll die Karriereberatung sowie der Berufsförderungsdienst künftig noch stärker miteinander zusammenarbeiten. Nicht zuletzt die enge Verbindung mit der Bundeswehr habe bei der Standortwahl eine große Rolle gespielt: „Mit der Eröffnung rückt die Personalgewinnungsorganisation noch stärker an die etwa 5.300 Mann starke Truppe der Gebirgsjäger im Süden Bayerns heran.“

Aus etwa 110.000 Bewerbern würde man etwa 25.000 für die Streitkräfte in Deutschland rekrutieren. Die Zahl sei relativ konstant, wobei sich die Bundeswehr beim Werben um die besten Nachwuchskräfte in einem harten Kampf befinde.

Dem Büro in Bad Reichenhall wird Oberleutnant Maximilian Hanisch vorstehen. Der gebürtige Münchner ist verheiratet, hat Zwillinge und ist selbst Gebirgsjäger. Der 35-Jährige war unter anderem im Auslandseinsatz im Kosovo aktiv.

„Wir beraten offen und ehrlich über fast 60 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, von Gebirgsjägern bis hin zu IT-Kräften oder aber Sanitätshelfern“, so Hanisch im Gespräch mit dem Wochenblatt. Soldat sein ist ein schöner, verantwortungsvoller Beruf mit sehr guten Karrierechancen. Er bedeutet aber natürlich ebenso ein hohes Maß an Einsatz und nicht zuletzt birgt er auch Risiken.

Für weitere Infos stehen Ihnen Maximilian Hanisch und seine MitstreiterInnen montags bis donnerstags von 7 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 7 bis 13 Uhr in der Hellingbrunner Straße 2 oder per E-Mail unter KarrBBBadReichenhall@bundeswehr.org zur Verfügung.


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