08.11.2019, 10:08 Uhr

Entwicklungszusammenarbeit Kollnburger Austausch mit Tunesien

Fördern die Zusammenarbeit Tunesien-Bayern: Kollnburgs Bürgermeisterin Josefa Schmid (v. l.) mit Nicole Hofmann vom Bundesentwicklungsministerium, Projektleiter der Hanns-Seidel-Stiftung Dr. Said AlDailami und Projektleiterin Nadja Bonarius von der SKEW beim Informationsworkshop in München. (Foto: pm/Schmid)Fördern die Zusammenarbeit Tunesien-Bayern: Kollnburgs Bürgermeisterin Josefa Schmid (v. l.) mit Nicole Hofmann vom Bundesentwicklungsministerium, Projektleiter der Hanns-Seidel-Stiftung Dr. Said AlDailami und Projektleiterin Nadja Bonarius von der SKEW beim Informationsworkshop in München. (Foto: pm/Schmid)

Bürgermeisterin Josefa Schmid unterstützt tunesisches Förderprogramm.

KOLLNBURG Im Vorfeld vor einem Besuch einer kommunalen Delegation aus Tunesien nächste Woche in Kollnburg hat Bürgermeisterin Josefa Schmid auf Einladung der Bayerischen Staatskanzlei und der Hanns-Seidel-Stiftung ein Vorbereitungsseminar zur Entwicklungspolitik in München besucht. Hintergrund ist ein aktuelles Förderprogramm zwischen dem Freistaat Bayern und Tunesien zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit, in dem die noch junge Demokratie des nördlichsten Landes in Afrika nach der Revolution 2010 im politischen System, auch in der Pariät von Männern und Frauen in Kommunalparlamenten, stabilisiert werden soll.

Das Pilotprojekt, das im Rahmen der seit 2012 bestehenden Länderpartnerschaft Bayern-Tunesien ins Leben gerufen wurde, soll die entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen den Kommunen in Bayern und Tunesien stärken. Der Workshop der Bayerischen Staatskanzlei wurde von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) organisiert und galt als Informationsangebot für die beteiligten Kommunen aus Bayern, mehr über das kommunale und staatliche System in Tunesien zu erfahren.

Ziele der Veranstaltung waren der fachliche Austausch mit tunesischen Kommunen, das Anbieten von Materialhilfe und technisches Know-how, der Ausbau des Engagements für nachhaltige Entwicklung auf internationaler Ebene, das Vernetzen mit anderen engagierten Akteuren, der Ausbau der fachlichen Expertise und das Kennenlernen anderer kommunale Lösungsansätze sowie das Sammeln wertvoller, interkultureller Lernerfahrungen. Ein weiteres, wichtiges Ziel ist es, geeignete Tandempartner zu finden. Bürgermeisterin Josefa Schmid hat für ihre tunesischen Amtskollegen aus acht tunesischen Kommunen nächste Woche in Kollnburg einen Vortrag zur Förderung von bürgerschaftlichen Engagement, einen Besuch bei der E-Wald-GmbH und einen Besuch im Rathaus Viechtach organisiert, bei dem die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Tourismus an praktischen Beispielen dargestellt wird, vorbereitet.


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