01.08.2019, 13:02 Uhr

Die nächsten 20 Jahre Stromkonzession bleibt beim Bayernwerk

(Foto: pm/Touristinfo Bischofsmais)(Foto: pm/Touristinfo Bischofsmais)

Jetzt ist es amtlich: Die Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk) wird in Bischofsmais die nächsten 20 Jahre die Stromnetze betreiben. Am Montag, 29. Juli, haben Bürgermeister Walter Nirschl, Dr. André Zorger, Leiter Kommunen und Kooperationen Ostbayern des Bayernwerks, und Kommunalbetreuer Johann Seebauer den Konzessionsvertrag unterzeichnet.

BISCHOFSMAIS Die Konzession erlaubt dem Bayernwerk, Leitungen und Versorgungsanlagen in öffentlichen Wegen verlegen zu dürfen. Erste neue Bauarbeiten, wie etwa Abbau der Freileitungen oder neue Trafostationen werden bereits 2020 umgesetzt und verbessern dadurch das Netzsystem im Gemeindebereich.

Bürgermeister Walter Nirschl sagte zur Entscheidung der Kommune: „Das Bayernwerk hat das schlüssigste Konzept für eine zukunftsweisende langfristig sichere Versorgung vorgelegt und aufgezeigt, wie es die Energiewende in unserer Gemeinde konkret voranbringt.“ Das hätte den Gemeinderat davon überzeugt, die bewährte und vertrauensvolle Partnerschaft fortzusetzen.

In der bisherigen Zusammenarbeit habe man das Bayernwerk als kompetenten, fairen und zuverlässigen Partner kennengelernt. „Unser Unternehmen ist in Bayern tief verwurzelt. Uns liegt viel daran, durch eine leistungsfähige Energieinfrastruktur und vielfältige Dienstleistungen zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft unserer Heimatregion beizutragen. Daher freuen wir uns sehr über das Vertrauen, das die Gemeinde Bischofsmais weiterhin in uns setzt“, sagte Dr. André Zorger.

Die Gemeinde Bischofsmais liegt im Zuständigkeitsbereich des Bayernwerk-Kundencenters Regen. Zum Stromnetz der rund 3.200 Einwohner zählenden Kommune mit rund 36 Ortsteilen gehören 52 Trafostationen, ein Mittel- und Niederspannungs-Stromnetz von über 150 Kilometern und knapp 1.100 Hausanschlüssen.

Der jährliche Stromverbrauch liegt bei rund 8,2 Millionen Kilowattstunden.

Mit fortschreitender Energiewende nimmt die Anzahl dezentraler Anlagen, die aus erneuerbaren Energien Strom erzeugen, weiter zu. Dadurch steigen die Anforderungen an das Netzmanagement und den Netzausbau, um die Versorgung stets stabil zu halten. „Wir verfügen über viel Know-how, auch was den Einsatz innovativer Techniken zur Netzstabilisierung betrifft, und investieren vorausschauend“, erklärte Dr. André Zorger.

Rund 305 EE-Erzeugungsanlagen befinden sich im Netzgebiet Bischofsmais mit einer Einspeiseleistung von knapp 4,6 Millionen Kilowattstunden. In das Stromnetz des Bayernwerks speisen bereits knapp 300.000 dezentrale Erzeugungsanlagen Ökostrom ein, er stammt insbesondere aus Photovoltaik-, Windenergie-, Wasserkraft- und Biogasanlagen.


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