03.07.2019, 12:07 Uhr

Auszeichnungen Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

Das Foto zeigt die Ausgezeichneten mit Landrätin Rita Röhrl, ihren Stellvertretern, Büroleiter Günther Weinberger und Landkreismitarbeiterin Maria Dannerbauer sowie den Ortsbürgermeistern, die ebenfalls zur Ehrung gekommen waren. (Foto: Langer/Landkreis Regen)Das Foto zeigt die Ausgezeichneten mit Landrätin Rita Röhrl, ihren Stellvertretern, Büroleiter Günther Weinberger und Landkreismitarbeiterin Maria Dannerbauer sowie den Ortsbürgermeistern, die ebenfalls zur Ehrung gekommen waren. (Foto: Langer/Landkreis Regen)

Gleich drei Ehrungen fanden kürzlich im Berggasthof Hinhart in Regen statt. Landrätin Rita Röhrl hatte zur Verleihung der Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten eingeladen. Zudem wurden langjährige Feldgeschworene und die Empfänger der Christophorus-Medaille geehrt. „Uns ist es wichtig denjenigen zu danken, die sich zum Wohl der Allgemeinheit einbringen“, sagte die Landrätin schon bei der Begrüßung der Gäste.

REGEN Im Landkreis Regen sei man in der glücklichen Lage, dass „es noch viele Menschen gibt, die sich in Vereinen und Organisationen einsetzen“, so Röhrl weiter. So könne man bei den Vorschlägen für das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten aus dem Vollen schöpfen und alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens berücksichtigen. „Wir können Vorschläge vom Sport über die Kultur bis hin zu den Krieger- und Reservistenvereinen nach München schicken“, freute sich die Landrätin und stellte fest, dass der Ministerpräsident auch in diesem Jahr all diese Bereiche berücksichtigt hat.

Insgesamt 13 Landkreisbürger konnten sich in diesem Jahr über das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten freuen. Überreicht wurde dies in alphabetischer Reihenfolge und so war mit Chrisitian Blüml ein bekanntes Gesicht aus der Heimat der Landrätin der erste Ausgezeichnete des Tages. Er wurde für seinen Einsatz beim Spielmannszug Teisnach geehrt. Angelika Dengler aus Rinchnach wurde für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Bücherei ausgezeichnet. Der Gotteszeller Reinhard Ernst bekam das Ehrenzeichen für sein Engagement im Sportverein Gotteszell, Hermann Graßl aus Kollnburg wurde aus mehreren Gründen ausgezeichnet. Zum einen setzt er sich im Förderverein des Bades Einweging für den Erhalt des wohl kleinsten Freibades Bayerns ein, zum anderen ist er im Tennisclub Allersdorf engagiert. Rosita Karmann bekam die Ehrung für ihr Wirken beim TV Rabenstein. Mit Anita und Josef Käser bekam auch ein Ehepaar die Auszeichnung. Beide setzen sich so stark für den Heimatverein Zwiesel ein, dass es „ungerecht wäre, nur eine oder einen zu ehren“, stellte Röhrl fest und dieser Argumentation sei auch der Ministerpräsident gefolgt. Danach wurde Josef Niedermeier für sein Schaffen bei den Burgfreunden Weißenstein geehrt und Irmgard Pankalla bekam die Auszeichnung für ihren Einsatz beim TSV Regen. Über das Ehrenzeichen freute sich auch Astrid Penn aus Rinchnach, sie leistet im Heimat- und Volkstrachtenverein „Plattnstoana“ wertvolle Arbeit. Für seinen Einsatz im Hospizverein Zwiesel-Regen wurde Peter Wähe geehrt. Christine Weber aus Zachenberg wurde für mehrere Ehrenämter ausgezeichnet. Sie ist im KDFB und im Christlichen Mütterverein March und der Pfarrei Sankt Peter und Paul in March tätig. Zu guter Letzt wurde Manfred Winter für sein Engagement im Krieger- und Reservistenverein Poschetsried geehrt.

Alle Ehrenzeichenträger nutzten die Gelegenheit für einen kurzen Blick auf ihre Arbeit. Ein besonderer Dank ging immer an die Unterstützer im Umfeld. „Ohne die Unterstützung anderer könnte die Arbeit nicht bewältigt werden“, waren sich alle einig.

Im Anschluss daran wurde mit Alfons Schlecht aus Kollnburg ein Feldgeschworene für seine 25-jährige Tätigkeit ausgezeichnet. „Ohne unsere Feldgeschworenen wäre die Tätigkeit der Vermessung nicht die gleiche“, stellte Roland Hackl, Leiter der Außenstelle Zwiesel des Vermessungsamtes fest. Michael Simböck, der zweite zu ehrende Feldgeschworene konnte nicht an der Ehrung teilnehmen. Ihm werde die Auszeichnung noch persönlich überreicht versprach Hackl.

Zur Ehrung eingeladen waren auch die Empfänger der Christophorus-Medaille aus dem Landkreis Regen. Alfred Lemberger, Katharina Buchinger, Herbert Saller, Walter Schweikl und Ulfried Stadler waren bereits einige Zeit zuvor in München mit der Auszeichnung bedacht worden. Der Landkreis wolle aber auch noch „Danke für den Einsatz sagen und zeigen, dass man auf sie stolz ist“, stellte Röhrl fest.

Nach den Ehrungen bei sommerlichen Temperaturen blieb noch genug Zeit um einen Imbiss und Getränke im Lokal zu genießen. Für die musikalische Umrahmung sorgte mit der Langdorferin Regina Kölbl eine Ehrenpreisträgerin aus dem Jahr 2017.


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