26.04.2019, 11:30 Uhr

Respekt Lob für vorbildliches Engagement

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zu Gast bei Christine und Eberhard Kreuzer. (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zu Gast bei Christine und Eberhard Kreuzer. (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich stattet dem Ehepaar Kreuzer einen Besuch ab.

ZWIESEL Eine Kleinstadt im ländlichen Raum wie Zwiesel und eine Region insgesamt lebt vom Engagement ihrer Bürger. Davon ist Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich überzeugt, denn als promovierter Geograph hat er früh seinen fachlichen Schwerpunkt auf die Regionalentwicklung gesetzt. Zwei besonders engagierte Niederbayern, das Ehepaar Christine und Eberhard Kreuzer, besuchte Heinrich nun, um ihnen für ihren jahrelangen Einsatz Respekt zu zollen. Beide haben sich jüngst aus der Zwieseler Stadtpolitik zurückgezogen und ihre Stadtratsmandate abgelegt. „Aber zum Glück bleiben Sie ja der Region noch erhalten“, so Heinrich, der sie ermutigte, den Blick nach vorne zu richten und optimistisch zu bleiben.

Eberhard Kreuzer ist nicht nur als langjähriger Stadtrat und Kulturbeauftragter der Stadt Zwiesel bekannt, sondern hat sich auch als Autor in der Region einen Namen gemacht. Für das 375-jährige Jubiläum der Liebfrauenkapelle in Arnbruck hat er ein Theaterstück geschrieben, das am 28. Juni Premiere feiert. Im nächsten Jahr wird anlässlich des 50-jährigen Nationalparkjubiläums Eberhard Kreuzer ein Märchen präsentieren.

Christine Kreuzer ist hingegen als Kreisseniorenbeauftragte aktiv und das sogar über die Landkreisgrenzen hinaus, wie Heinrich wusste. Die von Kreuzer ins Leben gerufene Notfallmappe fand in ganz Bayern Nachahmer. So angespornt, hat sie nun vor acht Wochen, gesponsert vom RotaryClub Bayerwald-Zwiesel, einen Notfallpass in deutscher und tschechischer Sprache herausgegeben, in dem alle Vorerkrankungen, Medikamente und Ähnliches notiert werden können. Dieses Ehrenamt mache ihr besonderen Spaß, so Christine Kreuzer, weil man hier „richtig gut zusammenarbeiten und deshalb viel bewirken kann“. Zudem bleibt sie als ausgebildete Spielleiterin des Bayrischen Amateurtheater Verbandes e. V. ihrer großen Leidenschaft, dem Amateurtheater, treu.

Den Besuch des Bezirkstagspräsidenten nutzten die Kreuzers sogleich, um für ein Kunstprojekt, das sie im Kopf haben, mögliche Fördermittel abzuklopfen. „Es ist schön, zu sehen, dass Sie nicht aufgeben, sondern weiter alles Mögliche für Ihre Heimat unternehmen wollen“, findet Heinrich.


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