20.12.2018, 10:17 Uhr

Miteinander In welcher Demokratie wollen wir leben?

Gingen mit der Methodik „Betzavta“ der Frage nach, in welcher Demokratie wir leben wollen: Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit Kommunalen Jugendpfleger Dirk Reichel (l.) und eine, der beiden Referentinnen Juliane Braun (r.). (Foto: Eder)Gingen mit der Methodik „Betzavta“ der Frage nach, in welcher Demokratie wir leben wollen: Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit Kommunalen Jugendpfleger Dirk Reichel (l.) und eine, der beiden Referentinnen Juliane Braun (r.). (Foto: Eder)

Tagesfortbildung der Kommunalen Jugendarbeit für Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.

REGEN Zum Abschluss des Jahres konnte sich Kommunaler Jugendpfleger Dirk Reichel freuen, dass acht Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Landkreis seiner Einladung einer Tagesfortbildung folgten. Dabei stand die Beschäftigung mit der Frage „In welcher Demokratie wollen wir leben?“ im Mittelpunkt des Angebotes.

Die beiden Referentinnen und „Betzavta-Trainerinnen“ Julia Eder und Juliane Braun zeigten dabei auf, dass Demokratie sowohl als Lebensform im direkten Umfeld wie der Familie bis hin zu unserer gesamten Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit ist und einer immer wiederkehrenden Auseinandersetzung mit sich selbst sowie dem Gegenüber bedarf. Nur so sei ein Beitrag zu einem friedvollen Miteinander mit einem größtmöglichen Entfaltungsspielraum für sich selbst und andere möglich.

Mit der Methodik „Betzavta“ (was übersetzt „Miteinander“ bedeutet) wurden demokratische Wege der Entscheidungsfindung mit ihren Chancen und Schwierigkeiten für die Teilnehmer erlebbar. Die Besonderheit des Ansatzes besteht in der Grundannahme, dass Konflikte besonders kreativ bearbeitet werden können, wenn die beteiligten Personen anerkennen, dass das Recht auf freie Entfaltung für alle Menschen gleichermaßen gilt.


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