14.12.2018, 11:32 Uhr

Forderung Modellregion 5G soll in den Bayerwald

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Schreiben an Ministerpräsident Söder – Pilotprojekt angekündigt.

REGEN/FREYUNG-GRAFENAU Nachdem Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seiner ersten Regierungserklärung in der neuen Legislaturperiode angekündigt hatte, dass sich der Freistaat im kommenden Jahr für eine 5G-Modellregion des Bundes für eine bessere Mobilfunkversorgung bewerben möchte und dazu Pilotprojekte in allen Regierungsbezirken starten will, hat MdL Max Gibis (CSU) gefordert, das niederbayerische Pilotprojekt im Bayerischen Wald durchzuführen.

Ziel von Söders Initiative ist es, die Mobilfunkversorgung in Bayern mit 1000 neuen Sendemasten bis 2020 deutlich zu verbessern. Dazu möchte Ministerpräsident Söder in allen bayerischen Regierungsbezirken Pilotprojekte zur 5G-Versorgung starten.

„Der Bayerische Wald ist prädestiniert für ein Pilotprojekt zur besseren Mobilfunkversorgung“, so Gibis, der in einem Schreiben an den Ministerpräsident gefordert hat, den Bayerischen Wald für das niederbayerische Pilotprojekt auszuwählen. „Die LTE-Versorgung im Bayerischen Wald ist überaus lückenhaft, sodass mit dem Pilotprojekt hier deutliche Verbesserungen erzielt werden können“, argumentiert Gibis. „Außerdem stellt der Bayerische Wald mit seiner Topografie für den Versuch, eine flächendeckende 5G-Versorgung zu etablieren, eine Herausforderung dar. Wenn dies im Pilotprojekt gelingt, können die Erfahrungen auch ohne weiteres auf alle Regionen Bayerns übertragen werden.“

Neben den Argumenten, die aus technischer Sicht für den Bayerischen Wald sprechen, spricht MdL Max Gibis in seinem Schreiben an Dr. Markus Söder auch noch die positiven Nebeneffekte für den Bayerischen Wald an. „Die Durchführung des Pilotprojektes für eine flächendeckende 5G-Mobilfunkversorgung würde für unsere Tourismusregion einen erheblichen Imagegewinn verbunden mit einer enormen strukturellen und wirtschaftlichen Stärkung des Bayerischen Waldes bedeuten“, so Max Gibis.


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