30.05.2018, 16:18 Uhr

Bahn-Kuchen für Ex-Minister Go-VIT bedankt sich bei Staatsminister a.D. Helmut Brunner mit einer Waldbahn-Torte

Sie wollen ein möglichst großes Stück vom Bahn-Kuchen für die Region (v.li.): Staatsminister a.D. Helmut Brunner, Dr. Wolfgang Schlüter (Go-Vit) und Eva Bauernfeind (Initiatorin der Online-Petition). (Foto: Spranger)Sie wollen ein möglichst großes Stück vom Bahn-Kuchen für die Region (v.li.): Staatsminister a.D. Helmut Brunner, Dr. Wolfgang Schlüter (Go-Vit) und Eva Bauernfeind (Initiatorin der Online-Petition). (Foto: Spranger)

Eine gewisse Symbolik ist dem Geschenk nicht abzusprechen. Mit einer Torte in der Form und den Farben eines Triebwagens der Waldbahn bedankte sich der „Verein zur Förderung nachhaltiger Mobilität zwischen Gotteszell und Viechtach“ (Go-Vit) bei Staatsminister a. D. Helmut Brunner für seine langjährige und stetige Unterstützung bei den Bemühungen um die Reaktivierung des Bahnline zwischen Gotteszell und Viechtach.

VIECHTACH Vorsitzender Dr. Wolfgang Schlüter und Eva Bauernfeind von Go-Vit kamen deshalb in die jüngste Sprechstunde in Brunners Regener Bürgerbüro, um das außergewöhnliche Backwerk, das der Viechtacher Konditormeister Franz Hinkofer geschaffen hatte, zu überreichen.

Erst jüngst war es Brunner gelungen, in schwierigen und intensiven Gesprächen mit der zuständigen Ressortministerin Ilse Aigner und ihrem Staatssekretär Josef Zellmeier die Zustimmung zu einer Verlängerung des Probebetriebs um drei weitere Jahre bis 2021 zu erreichen. Schlüter und Bauernfeind nutzten ihre Zusammenkunft mit dem Staatsminister a.D. auch, um aktuelle Themen und weitere geplante Aktionen im Zusammenhang mit der Reaktivierung der Bahnlinie zu besprechen.

So fährt am 6. Juni eine Abordnung von Go – Vit und anderen Bahnbefürwortern aus der Region mit einem Sonderzug der Waldbahn direkt nach München-Hauptbahnhof. Von dort geht es weiter in den Bayerischen Landtag, um Ministerin Aigner eine Online-Petition zu übergeben. Diese wurde laut Initiatorin Eva Bauernfeind bereits in den ersten 14 Tagen von über 2500 Personen unterzeichnet, die sich damit für einen dauerhaften Regelbetrieb auf der Bahnlinie stark machen. Zudem wird die Petition auf ihrer Online-Seite von den Unterzeichnern auch lebhaft kommentiert. Dabei werden laut Eva Bauernfeind unter anderem den Fortschritt für den ÖPNV, die touristische Attraktivität, die Bedeutung für die Mobilität gerade im ländlichen Raum, der Umweltschutzgedanke aber auch das Arbeitsplatz-argument durch die Reparaturwerkstätte der Länderbahn in Viechtach, die auf einen Schienenanschluss angewiesen ist, hervorgehoben.

In der Petition heißt es: „Das immens angestiegene Verkehrsaufkommen auf den Straßen und die tickende Uhr des Klimawandels machen eine Mobilitätswende dringend notwendig: Weg vom Auto hin zu mehr öffentlichem Nahverkehr.“ Die Unterzeichner fordern einen ständigen Regelbetrieb der Bahn zwischen Gotteszell und Viechtach im Stundentakt. Ministerin Aigner soll alle politischen Hebel in Bewegung setzen, um diese wichtige Verkehrsachse in den Bayerischen Wald dauerhaft zu erhalten. Sie soll das Rückgrat eines intelligenten und umweltfreundlichen ÖPNV-Systems im Landkreis Regen bilden.

Unterschrieben werden kann die Petition noch bis zum 15. Juli unter folgendem Link: https://www.openpetition.de/petition/online/bahn-dauerbetrieb-auf-der-strecke-gotteszell-viechtach. Die Initiatoren lassen keinen Zweifel, dass die Region ein möglichst großes Stück vom Bahn-Kuchen in Bayern abhaben möchte.


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