29.05.2018, 10:01 Uhr

Hans-Peter Marx ist neuer Leiter Agenda-Arbeitskreis Geh- und Radwege unter neuer Führung

Heinz Münchmeier (3. v.l.) und Günther Holl (2.v.r.) wurden geehrte von (v.l.) Arbeitskreisleiter Hans-Peter Marx, Schriftführerin Karin Fuchs, Agenda-Beauftragte des Stadtrates Susanne Vilsmeier-Wenzl und Agenda-Koordinator Sepp Schreindl. (Foto: Stadt Zwiesel)Heinz Münchmeier (3. v.l.) und Günther Holl (2.v.r.) wurden geehrte von (v.l.) Arbeitskreisleiter Hans-Peter Marx, Schriftführerin Karin Fuchs, Agenda-Beauftragte des Stadtrates Susanne Vilsmeier-Wenzl und Agenda-Koordinator Sepp Schreindl. (Foto: Stadt Zwiesel)

Beim Arbeitskreis Geh- und Radwege, eine der aktivsten Gruppen innerhalb der Zwieseler Agenda 21, gab es einen Führungswechsel.

ZWIESEL Günther Holl und Heinz Münchmeier, die bereits seit den Anfangsjahren der Agenda-Bewegung Projekte sehr aktiv vorantrieben, traten „in die zweite Reihe“ zurück. Neuer Arbeitskreisleiter wurde Stadtrat Hans-Peter Marx.

Günther Holl war einer der Hauptinitiatoren der Zwieseler Agenda 21, die vom Stadtrat vor zwanzig Jahren am 14.05.1998 beschlossen wurde. Er war damals Stadtrat und wurde als solcher auch zum Agenda-Beauftragten bestimmt. Zusätzlich leitete er den Arbeitskreis Energie und Umwelt. Als dann 1999 der Arbeitskreis Geh- und Radwege aus der Taufe gehoben wurde, brachte er sein Wissen und seine Arbeit auch hier ein.

Heinz Münchmeier war von Anfang an Mitglied dieses Arbeitskreises und als ehemaliger Stadtbaumeister auf dem Gebiet Wegebau ein Fachmann. Seine jahrzehntelange technische Erfahrung kam der Gruppe zu Gute und man wählte ihn schon 2002 zu deren Leiter. Er und Günther Holl bildeten ein Führungsteam, das zahlreiche Projekte aufgriff und zum allergrößten Teil auch erfolgreich umsetzte.

So war die Gruppe Initiator einer Aktion zur Aufstellung von Ruhebänken im Stadtgebiet, regte Gehwegabsenkungen an, um Gehbehinderten das überqueren von Straßen zu erleichtern und brachte das Fußgängerleitsystem auf den Weg. Für die Radler ersann man ein Fahrradleitsystem und sorgte für das Aufstellen von Fahrradständern. Um die Aussicht von den Wanderwegen auf die Stadt zu verbessern, veranlasste der Arbeitskreis die Entbuschung des Zwieselbergs und der Einsiedelei. Man stellte eine Prioritätenliste für Geh- und Radwege auf, um Hindernisse und Gefahrenstellen für Fußgänger und Radfahrer zu beseitigen. Die Eltern von Schulkindern wurden nach Problemen des Schulweges befragt und diese dann auch in einem neuen Schulwegplan beseitigt. Für die Rollstuhlfahrer entwarf man erstmals einen eigenen Stadtplan, der dann auch eigenständig mit Hilfe von Sponsoren umgesetzt wurde. Eine ganze Reihe neuer Wege wurden angestoßen, wie etwa der Geh- und Radweg Haarholz, der Gehweg St.-Gotthard-Weg – Alter Lindberger Weg oder der Gehweg Haarholz - Rotkot. Die einzelnen Mitglieder des Arbeitskreises übernahmen sogar persönlich Patenschaften für bestimmte Wege und sorgen dafür, dass diese in Schuss bleiben.

Diese Aufzählung der umgesetzten Projekte ist bei weitem nicht vollständig, was bei der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises zur Sprache kam. Der neue Arbeitskreisleiter Hans-Peter Marx betonte, dass es ihm bewusst sei, in welch große Fußstapfen er hier trete. Er und die Agenda-Beauftragte des Stadtrates Susanne Vilsmeier-Wenzl bedankten sich bei Günther Holl und Heinz Münchmeier für die überaus engagierte ehrenamtliche Arbeit und baten Sie, auch in Zukunft noch ihren reichen Erfahrungsschatz in die Agenda-Arbeit einzubringen.


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