16.04.2018, 13:08 Uhr

Für mehr Bürgernähe vor dem Bürgerbüro Im Rathaus wurde eine verbesserte Besucherlenkung umgesetzt

(Foto: Stadt Zwiesel)(Foto: Stadt Zwiesel)

Schritt für Schritt hin zu mehr Bürgernähe – so in etwa ließe sich in Kurzform das von Bürgermeister Franz Xaver Steininger (parteifrei) initiierte Konzept für einen verbesserten Besucherservice im Rathaus beschreiben. Nach Umfunktionierung von Einwohnermeldeamt und Sozialamt in ein erweitertes Bürgerbüro wurde nun in punkto Bürgerfreundlichkeit ein weiterer Schritt vollzogen und eine verbesserte Besucherlenkung umgesetzt.

ZWIESEL Bereits im letzten Jahr wurde aus dem Einwohnermeldeamt und dem ehemaligen Sozialamt ein erweitertes Bürgerbüro. „Hier war es höchste Zeit, für mehr Bürgerservice zu sorgen“, so Zwiesels Stadtoberhaupt. Während zuvor für Einwohnermeldeamt und Sozialamt jeweils lediglich ein Büro zur Verfügung stand, kann nunmehr zeitgleich in zwei Büros gearbeitet werden. Allein dadurch konnten die ehemals langen Wartezeiten deutlich reduziert werden.

Zusätzlich wurde durch den Einbau von Glastüren für mehr Tageslicht auf dem Flur des Erdgeschosses gesorgt. Aus Datenschutzgründen musste dabei auf sog. Milchglas zurückgegriffen werden. „Allein durch diese einfache Maßnahme konnte ein wesentlich angenehmeres Umfeld im Wartebereich des Bürgerbüros verwirklicht werden“, resümiert Zwiesels Rathaus-Chef. „Weil aber immer noch Verbesserungen möglich sind, haben wir mit einer IT-gesteuerten Besucherlenkung nun bereits den nächsten Schritt hin zu einem service-optimierten Bürgerbüro vollzogen.“ Seit Anfang April befindet sich vor dem Bürgerbüro im Erdgeschoss des Rathauses ein Monitor mit einem 43-Zoll-Display, der von der städtischen IT-Abteilung in Zusammenarbeit mit den Firmen EF.EU aus Oberschneiding und COMPLUS-IT aus Zwiesel installiert und programmiert wurde. Über diesen Monitor wird nunmehr der Zutritt zu den beiden Bürgerbüros gesteuert. Nachdem damit unberechtigte Zutritte unterbunden werden, ist in den Bürgerbüros ein bestmöglicher Datenschutz gewährleistet. Vorbei sind also die Zeiten, in denen Wartende nicht wussten, ob nun die Büros frei oder besetzt sind. Unterbunden werden können letztendlich auch Störungen durch ungeduldige Passanten, die zwischendurch immer wieder einmal den Kopf zur Tür hereinstreckten und damit die Abwicklung des Parteiverkehrs behinderten. „Das Ganze ist reibungslos angelaufen“ bestätigen mit Damaris Dengler und Manuela Baumann die beiden Sachbearbeiterinnen vom städtischen Bürgerbüro.


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