16.03.2018, 11:42 Uhr

Seniorenpolitisches Gesamtkonzept Begleitgremium traf sich in der vhs Arberland zur Abschlusssitzung

Die Teilnehmer des Begleitgremiumstreffens mit Landrätin Rita Röhrl sowie Christian Rindsfüßer und Doris Rudolf vom Institut Sozialplanung Bayern. (Foto: Langer/Landkreis Regen)Die Teilnehmer des Begleitgremiumstreffens mit Landrätin Rita Röhrl sowie Christian Rindsfüßer und Doris Rudolf vom Institut Sozialplanung Bayern. (Foto: Langer/Landkreis Regen)

Die Erstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts schreitet voran. Nun traf das Begleitgremium in der vhs Arberland zur Abschlusssitzung zusammen. Derzeit ist das vom Landkreis beauftragte Institut dabei, die Ergebnisse in ein Konzept einfließen zu lassen.

REGEN Zu Beginn des Treffens des Begleitgremiums wurden die Teilnehmer von Landrätin Rita Röhrl begrüßt. Sie bedankte sich „für die wertvolle Arbeit“, die die Mitglieder leisten. Sie stellte auch die Notwendigkeit ein Konzept zu erstellen heraus. „Wir stehen gerade im Bereich der Pflege vor großen Herausforderungen“, stellte die Landrätin fest und machte dies an dem Punkt fest, dass nach „heutigem Stand bereits in einigen Jahren viele Pflegekräfte fehlen.“ Dies betreffe meist ältere Menschen und in diesem Bereich müsse die Politik Lösungen erarbeiten. Ein Seniorenpolitisches Gesamtkonzept könne hier ein wertvoller Baustein für die Zukunftsplanungen sein.

Zuletzt wurden in zwei Workshops die Ergebnisse Befragungen und die Bestandsanalyse unter Berücksichtigung der Situation vor Ort aufgearbeitet. In der jüngsten Sitzung des Begleitgremiums stellte das beauftragte Institut Sozialplanung Bayern die Empfehlungen und Maßnahmen auf der Grundlage der bisherigen Auswertungen beziehungsweise Ergebnisse der Workshops nochmals im Detail vor. Die Gruppe diskutierte die Notwendigkeit und das Institut hat nun den Auftrag diese Endergebnisse in einem Konzeptentwurf vorzustellen. Während in den meisten der Themenfelder, wie Wohnen zu Hause, Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe breite Übereinstimmung herrschte, wurden Christian Rindsfüßer und Doris Rudolf von der Sozialplanung Bayern von den Sitzungsteilnehmern dazu aufgefordert, das Thema Altersarmut intensiver zu betrachten. „Sie sollen das Thema nochmals durchleuchten und hinterfragen“, sagt Sozialamtsleiter Horst Kuffner. Das endgültige Konzept soll voraussichtlich im Juli den Kreistagsmitgliedern vorgestellt werden, danach soll es auch mit den Bürgermeistern des Landkreises in einer Bürgermeisterdienstbesprechung diskutiert werden.

Hintergrund: Begleitgremium

Das Begleitgremium hat die grundsätzliche Aufgabe die Konzeptentwicklung zu begleiten. Dieses Gremium, besteht aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, der Bürgermeister, der Wohlfahrtsverbände, der Seniorenbeauftragten der Gemeinden, der Träger von der Pflegeeinrichtungen, Kirchenvertretung sowie Mitarbeiter des Landratsamtes Regen.


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