26.02.2018, 14:58 Uhr

Pichelsteinerfest Markus Söder beim „Tag der Wirtschaft“ mit dabei

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Helmut Brunner holt den Ministerpräsidenten zum Pichelsteinerfest.

REGEN „Die Pichelsteiner“ kennt Dr. Markus Söder schon, jetzt soll er auch noch „das Pichelsteiner“ kennenlernen! Die Pichelsteiner sind dem (bis dato noch) designierten neuen bayerischen Ministerpräsidenten bereits im März 2017, seinerzeit noch als Finanz- und Heimatminister, begegnet. Damals hat er in der Passauer Redoute den Heimatpreis Bayern zum ersten Mal auch an Vereine und Institutionen aus Niederbayern verliehen, darunter „Die Pichelsteiner e.V.“. Die Auszeichnung erfolgte „in Anerkennung für herausragende Verdienste um die bayerische Heimat und für Erhaltung, Pflege und Förderung des bayerischen Brauchtums“, wie es in der Urkunde heißt.

Heuer soll er nun auch „das Pichelsteiner“ kennenlernen. Gemeint ist damit sowohl der berühmte Eintopf, den Bundeskanzler Ludwig Erhard mehrfach als seine Leibspeise bezeichnet hat, als auch das weitum berühmte Heimatfest, das in Regen heuer im 144. Jahr gefeiert wird. Damals, 1874, haben es vier Regener Bürger aus einer Bierlaune heraus am Kirchweihmontag aus der Taufe gehoben. Seit 1949 wird es jedes Jahr Ende Juli/Anfang August als sechstägiges Fest in Regen abgehalten und gilt den Regenern gleichsam als „fünfte Jahreszeit“.

Auf Initiative und Einladung des bayerischen Staatsministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, wird Ministerpräsident Markus Söder am Pichelsteiner-Montag, 30. Juli 2018, zum traditionellen „Tag der Wirtschaft“ nach Regen kommen. Brunner kann in solchen Dingen sehr hartnäckig und überzeugend sein. 2012 hatte er den Präsidenten des FC Bayern München Uli Hoeneß zu einem Fußball-Fachgespräch in die Pichelsteiner-Festhalle gelotst. In diesem Jahr nun also wird der Ministerpräsident als Festredner bei der Veranstaltung zum „Tag der Wirtschaft“ sprechen. Markus Söder ist übrigens nach Franz-Josef Strauß (1986) erst der zweite bayerische Ministerpräsident, der dem Fest seinen Besuch abstattet.

Er wird sich dann höchstpersönlich davon überzeugen können, dass die „Pichelsteiner“ ein würdiger Preisträger des niederbayerischen Heimatpreises sind. Und da am Pichelsteiner-Montag im Anschluss an den „Tag der Wirtschaft“ auch traditionell das Pichelsteinermahl kredenzt wird, könnte der Ministerpräsident auch noch Zeit finden, sich vom Geschmack dieses Gerichtes aus „dreyerlei Fleisch, dazu Erdäpfel, gelbe Rüben, Petersiell, Zwiebel und Porri“ zu überzeugen.


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