15.02.2018, 09:57 Uhr

Vergabe Schwemmbachbrücke wird saniert

(Foto: 7106108800/123rf.com)(Foto: 7106108800/123rf.com)

Marktrat vergab Ingenieurleistungen an Bodenmaiser Büro BLWS.

BODENMAIS Grünes Licht gab der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für die Sanierung der Schwemmbachbrücke 2 in der Jahnstraße mit Vergabe der Ingenieurleistungen an das Ingenieurkontors BLWS aus Bodenmais zu einer Nettopauschalsumme von 14.600 Euro. Georg Bielmeier vom beauftragten Büro erläuterte vor dem Gremium die Schäden am Brückenbauwerk. Die Sanierung dieser Brücke ist auf Grundlage der Brückenhauptprüfung aus dem Jahr 2014 für das Kalenderjahr 2018 vorgesehen. Das vom Marktgemeinderat bewilligte Angebot schließt die Vermessung des Bestandes und der Anschlussbereiche, die Tragwerksplanung des Brückenneubaus und die Bewehrungspläne sowie die örtliche Bauleitung mit ein.

Georg Bielmeier stellte fest, dass der eingeengte Bachlauf komplett angelandet ist, die Brückenköpfe sind schon einmal saniert worden und halbwegs standsicher. Ausschwemmungen gibt es auch im Widerlager, die Brückenmauern wurden in den Bach hineingebaut. Etliche Risse musste der Fachmann am Brückenbauwerk verzeichnen. Ob es zu einer Entfernung der Widerlagerwand kommt, sei noch unklar, zumal die Dicke nicht feststeht. Um die Tiefe festzustellen, müsste eventuell die Straße aufgerissen werden. Weitere Risse sind vermutlich durch die Durchfeuchtung des Oberbaus entstanden. Dass vieles in der Vergangenheit weder fachgerecht, noch ingenieurmäßig gemacht wurde, machte Georg Bielmeier vor dem Marktgemeinderat auch deutlich. Die Übergänge zu den Uferwänden wurden fugenlos vergossen, Teilbereiche liegen hohl, die Asphaltkante gehört zurückgenommen. Auch der Austausch des Geländers ist geplant. Wie es sich an Ort und Stelle mit einem Rohrdurchlauf verhält, wollte Marktrat Otto Freimuth (Freie Wähler) wissen. Davor warne das Wasserwirtschaftsamt aus fachlicher Sicht, wie Georg Bielmeier erklärte. Bürgermeister Joachim Haller und Markträtin Renate Fritz (beide CSU) hakten wegen der Bauzeit nach. „Acht Wochen“, meinte dazu der BLWS-Fachmann und knüpfte an, dass man natürlich mit den beteiligten Firmen reden müsse.


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