14.02.2018, 10:56 Uhr

Paukenschlag Troiber verlässt Kreis-CSU

Werner Troiber zieht die Konsequenzen. (Foto: Troiber)Werner Troiber zieht die Konsequenzen. (Foto: Troiber)

Die Nominierung des Landtags-Direktkandidaten der Kreis-CSU hat ein Nachspiel. Werner Troiber, Bürgermeister von Ruhmannsfelden, trat mit sofortiger Wirkung aus dem CSU-Kreisverband Regen aus.

RUHMANNSFELDEN Wie berichtet, buhlten gleich zwei Kandidaten um das Direktmandat im Stimmkreis Regen/Freyung-Grafenau: Max Gibis (Landkreis Freyung-Grafenau) und Werner Troiber (Landkreis Regen). Eigentlich haben die Delegierten vom CSU Kreisverband Regen eine deutliche Mehrheit. 73 Abgeordnete kommen aus Regen, 47 aus Freyung-Grafenau. „Sollten die Regener Delegierten geschlossen für den Kandidaten aus dem Landkreis Regen stimmen, dann habe ich wohl keine Chance“, so Max Gibis im Vorfeld über seine Chancen.

Doch es kam ganz anders. Der ehemalige Mauther Bürgermeister und bisherige Landtagsabgeordnete entschied den Wahlkrimi für sich. Mit nur einer Stimme Mehrheit (60:59) setzte sich Max Gibis durch.

Da 14 Regener gegen ihn gestimmt haben, zieht Werner Troiber nun die Konsequenzen. Er tritt aus dem CSU-Kreisverband Regen aus und möchte künftig dem CSU-Kreisverband Deggendorf angehören. Troibers Austritt könnte ein politisches Beben im Regener CSU-Kreisverband auslösen.


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