28.11.2017, 17:01 Uhr

Herkulesaufgabe bewältigt Zwiesel weiht neues Feuerwehrhaus ein


„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Mit diesem Zitat von Erich Kästner begann Zwiesels Bürgermeister Franz Xaver Steininger seine Rede bei der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses und fügte an: „Hier ist nicht nur etwas Gutes, sondern etwas Herausragendes entstanden.“

ZWIESEL Insgesamt hat das Projekt Feuerwehrhausbau Zwiesel knapp 4,7 Millionen Euro gekostet. Der Landkreis Regen hat sich an den Kosten mit 574 000 Euro beteiligt, der Freistaat Bayern hat rund 950 000 Euro überwiesen und schlussendlich hat die Glasstadt für das Projekt eine Stabilisierungshilfe von 1 650 000 Euro in den Jahre 2016 und 2017 bekommen. Damit hat sich der Eigenanteil der Stadt Zwiesel auf etwas mehr als 1 500 000 Euro reduziert.

Das nach den Worten des Bürgermeisters Franz Xaver Steininger beeindruckende Feuerwehr haus ist funktional, klar strukturiert und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gebaut. Trotzdem strahlt es Eleganz und eine gewisse Ästhetik aus. Hier kann die Zwieseler Feuerwehr in einem adäquaten und sicheren Umfeld arbeiten.

Und das kommt allen Bewohnern der Stadt zugute. Denn „aufgrund eures Einsatzes, liebe Kameradinnen und Kameraden können wir uns alle 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr sicher fühlen. Eine enorme Qualitätssteigerung erfährt diese Aussage noch durch den Umstand, dass ihr euren Dienst ehrenamtlich tut. Das gilt zum einen wenn ihr ausrückt, das gilt und galt aber vor allem in und nach der Bauphase, in der viele ehrenamtliche Stunden geleistet wurden. Auch dafür möchte ich im Namen aller Zwieselerinnen und Zwieseler aber auch noch einmal ganz persönlich recht herzlich „Danke“ sagen“, so das Stadtoberhaupt. Sein dank galt auch allen Anderen, die sich um dieses Mammut-Projekt verdient gemacht haben.


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