22.11.2017, 20:09 Uhr

Im Zellertal Spatenstich für Viechtacher Anschluss ans Waldwasser

Auch bei widrigem Wetter war beim Spatenstich für die begonnene Wasserleitung von der Steinkreuzkapelle über die Flugplatzkreuzung hinauf nach Wiesing gute Laune angesagt. Von links: Dipl. Ing. Bernhard Moser, Wassermeister Alois Brunner, Dipl.-Ing. Lerch, Bürgermeister Hermann Brandl, Polier Helmut Stücker von der Firma Fischl, Firmenchef Günter Fischl, Bürgermeister Franz Wittmann, Corinna Rehmböck und Dipl.-Ing Wolfgang Kuschel von der Planungsfirma Sehlhoff und Gerhard Reisinger (Fa. Fischl). (Foto: Hans Weiß)Auch bei widrigem Wetter war beim Spatenstich für die begonnene Wasserleitung von der Steinkreuzkapelle über die Flugplatzkreuzung hinauf nach Wiesing gute Laune angesagt. Von links: Dipl. Ing. Bernhard Moser, Wassermeister Alois Brunner, Dipl.-Ing. Lerch, Bürgermeister Hermann Brandl, Polier Helmut Stücker von der Firma Fischl, Firmenchef Günter Fischl, Bürgermeister Franz Wittmann, Corinna Rehmböck und Dipl.-Ing Wolfgang Kuschel von der Planungsfirma Sehlhoff und Gerhard Reisinger (Fa. Fischl). (Foto: Hans Weiß)

Mit dem obligatorischen Spatenstich eröffnete die Stadt Viechtach auf Arnbrucker Gemeindegebiet eine umfangreiche Baumaßnahme, mit der der Wasser-Versorgungsbereich Viechtach-Nord an die im Zellertal bestehende Waldwasser-Leitung angeschlossen wird. Die kurze Feierlichkeit fand beim Arnbrucker Flugplatz statt.

VIECHTACH/ ARNBRUCK Bürgermeister Franz Wittmann sprach in seinem Statement der Gemeinde Arnbruck Dank aus für die hervorragende Zusammenarbeit. „Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 7. August den dringend notwendigen Anschluss an das Netz des Zweckverbands Waldwasser beschlossen, die auf 7km Länge die bestehende Leitung im Gemeindebereich Arnbruck mit den Versorgungszonen Blossersberg-Pirka und Wiesing-Schönau verbinden wird.“ Für die ausgeschriebenen Tief- und Straßenbauarbeiten hatten sechs Firmen Angebote abgegeben; am 16. Oktober erhielt die Viechtacher Firma Fischl als günstigster Bieter den Zuschlag. „1,2 Millionen Euro sind dafür eingeplant“, sagte Wittmann.

Wichtiger Partner bei Planung und Ausführung ist Diplom-Ingenieur Wolfgang Kuschel vom Büro Sehlhoff aus Straubing. Um die Zeit zu nutzen, war mit den Baumaßnahmen bereits oben an der Steinkreuzkapelle begonnen worden. Die Druckrohre werden im Wesentlichen längs der Staatsstraße St 2326 verlegt und enden bei Bühling. Mit einer Fertigstellung wird Ende Juli 2018 gerechnet.

Dann wird die Wasserversorgung für den Versorgungsbereich Viechtach Nord künftig eine Mischlösung sein mit eigenen Quellen und einer Zulieferung durch den Zweckverband Waldwasser; die nicht schützbaren und genehmigungsfähigen Quellen des Wasserversorgungsbereiches Viechtach Nord werden aufgegeben und die Fehlmenge wird durch die Erhöhung der Bestellmenge an Waldwasser sichergestellt. Arnbrucks Bürgermeister Hermann Brandl sicherte zu, dass für die Gemeinde Arnbruck bei dieser Baumaßnahme eine gute Zusammenarbeit mit Viechtach selbstverständlich sein werde.


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