30.05.2020, 09:05 Uhr

Über 33 Millionen Euro Corona-Soforthilfe für Landkreise Altötting und Mühldorf


Staatssekretär Mayer zieht eine erste Bilanz der Soforthilfe

Landkreis. Staatssekretär Stephan Mayer hat eine Bilanz der Corona-Soforthilfeanträge für seinen Wahlkreis angefordert. Gemeinsam mit seinen Landtagskollegen Dr. Marcel Huber und Dr. Martin Huber hatte sich der Bundestagsabgeordnete im März für die rasche Einführung von Soforthilfen für Betriebe eingesetzt.

Den Abgeordneten war nach dem Runterfahren weiter Teile der Wirtschaft (Shutdown) sofort klar, dass Unternehmen, die über keine Einnahmen verfügen den dennoch fortlaufenden Finanzaufwand (Mieten, Pachten, Leasingraten u.v.m.) nicht mehr stemmen können und in existenzielle Schieflage gerieten.

Daher wurde rasch gehandelt und die Corona-Soforthilfe durch den Freistaat und den Bund eingeführt. Weitere Maßnahmen für die Wirtschaft (KfW-Kredite, Ausbau der Kurzarbeit, Rettungsschirme, Lohnfortzahlung für Eltern, die zu Hause bleiben müssen, weitere Sonderprogramme z.B. für Künstler) folgten.

Obwohl das Antragsverfahren möglichst einfach gestaltet wurde und die Programme Land und Bund rasch verzahnt wurden, tauchten sofort viele Fragen auf. Daher führte Stephan Mayer insgesamt drei Telefonsprechstunden durch.

Auch in der Zwischenzeit hakten die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter bei Anträgen nach. Vielen Betrieben und v.a. auch Solounternehmern konnte so geholfen werden, so manche Antragstellung gerettet werden.

Stephan Mayer: "Ich habe den Bürger/innen vor der Wahl zugesagt, dass ich für sie da bin. Daher steht der Service für die Menschen im Wahlkreis absolut im Vordergrund. Ich hoffe, dass wir nun erneut den Beweis antreten konnten bzw. können."

Wie die Regierung von Oberbayern den Heimatabgeordneten mitteilte, ergeben sich kurz vor Ende der Antragsfrist am kommenden Sonntag, 31. Mai 2020, für die Landkreise Altötting und Mühldorf folgende Zahlen:

Insgesamt wurden 4.722 Fälle ausbezahlt und 33.434.317,77 Euro bewilligt. Das sind durchschnittlich 7.080 Euro pro Antrag.

In den Städten und Gemeinden des Landkreises Altötting wurden folgende Summen ausbezahlt:

Burghausen - 512 Fälle, ausbezahlt Summe 3.656.226,42 Euro;

Altötting - 313 Fälle, ausbezahlt 2.451.641,44 Euro;

Burgkirchen - 138 Fälle, ausbezahlt 925.615,28 Euro;

Töging - 173 Fälle, ausbezahlt 1.202.148,90 Euro;

Garching - 155 Fälle, ausbezahlt 1.103.061 Euro;

Neuötting - 247 Fälle, ausbezahlt 1.778.591,20 Euro;

Marktl, Haiming, Stammham -105 Fälle, ausbezahlt 688.400 Euro;

Winhöring - 92 Fälle, ausbezahlt 731.308,41 Euro;

Emmerting - 47 Fälle, ausbezahlt 277.965,58 Euro;

Feichten - 12 Fälle, ausbezahlt 87.200 Euro;

Halsbach - 18 Fälle, ausbezahlt 129.737,01 Euro;

Kastl - 47 Fälle, ausbezahlt 340.870 Euro;

Kirchweidach, Tyrlaching - 45 Fälle, ausbezahlt 331.350 Euro;

Mehring - 35 Fälle, ausbezahlt 425.643 Euro;

Perach, Erlbach - 28 Fälle, ausbezahlt 191.941,54 Euro;

Pleiskirchen - 55 Fälle, ausbezahlt 419.558,55 Euro;

Reischach - 31 Fälle, ausbezahlt 263.062,46 Euro;

Teising - 37 Fälle, ausbezahlt 309.430,69 Euro;

Tüßling - 96 Fälle, ausbezahlt 607.812,51 Euro;

Unterneukirchen - 32 Fälle, ausbezahlt 285.433,05 Euro.