11.12.2019, 16:30 Uhr

Wieder gewählt Martin Huber wieder Landesvorsitzender des CSU-Arbeitskreises Umwelt

(Foto: David-Pierce Brill)(Foto: David-Pierce Brill)

Leitantrag unter dem Motto „Gemeinsam handeln“ beschossen

LANDKREIS. Martin Huber, MdL ist als Landesvorsitzender des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) wieder gewählt worden. Bei der Landesversammlung am vergangenen Samstag in München erhielt er 98 Prozent. Bestätigt wurden auch die drei bisherigen Stellvertreter Dr. Anja Weisgerber MdB, Dr. Christian Hirtreiter und Joachim Steiner. Neu in die Riege der stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Landesversammlung der Empfehlung von Martin Huber folgend Wolfram Vaitl-Gloo aus Oberbayern.

Der Stellvertretende Generalsekretär der CSU, Florian Hahn MdB, würdigte in seinem Grußwort die Rolle des AKU bei den aktuell drängenden Fragen des Umweltschutzes als Expertengremium mit großer fachlicher Expertise. Die Beauftragte für Klimaschutz der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und stellvertretende Vorsitzende des AKU, Dr. Anja Weisgerber MdB, berichtete über das Klimaschutzpaket des Bundes und stellte die erfolgte sinnvolle Weichenstellung hin zu einem umfassenden Klimaschutz dar, wobei sie die Wichtigkeit betonte, einen möglichste breiten Konsens zu erzielen, um eine Spaltung der Gesellschaft zu vermeiden.

Gemeinsam beschloss die Landesversammlung des AKU den Leitantrag „Gemeinsam handeln – der Klima- und Umweltschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ von Dr. Martin Huber MdL und Dr. Anja Weisgerber MdB. Schwerpunkt des Leitantrags ist es, Themen wie Umwelt- und Naturschutz sowie Klimaschutz als gesamtgesellschaftliche Herausforderungen zu begreifen, bei denen die Verantwortung nicht auf einzelne Gruppen abgewälzt werden dürfe. Auch gelte es insbesondere beim Klimaschutz, mit Innovationen den Herausforderungen entgegenzutreten und daraus auch Chancen zu entwickeln. „Die Entscheidung, das Chemiedreieck zur Modellregion für Wasserstoff zu ernennen, zeigt beispielhaft: Klimaschutz und Innovationen müssen miteinander verbunden werden, um Wertschöpfung zu erhalten“, so Martin Huber. Ebenso dürfe bei diesem Thema nicht Stadt gegen Land ausgespielt werden.

Weiterhin wird der Ausbau des CO2-Zertifikatehandels und eine Implementierung in zukünftigen Handelsabkommen gefordert. Umweltkosten sollen in Zukunft im Rahmen der Entwicklung einer Ökosozialen Marktwirtschaft besser in die Preisbildung mit einfließen.

Als letzten Punkt greift der Leitantrag CleanTech, also die Querschnittstechnologie, die Umweltthemen, Digitalisierung, Sensorik und Industrie 4.0 verbindet, auf und setzt sich dafür ein, dass Bayern eine eigene „CleanTech-Strategie“ entwickelt. „Mit dem neu gewählten Vorstand und dem Leitantrag freue ich mich sehr, als AKU intensiv die Ausgestaltung und Umsetzung der Klimastrategie der CSU und des Klimaschutzpakets der Bundesregierung zu begleiten. Viele unserer Anregungen wurden bereits aufgegriffen und ich werde mich dafür einsetzen, dass wir auch zukünftig Gehör finden werden“, so Martin Huber nach der Versammlung.


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