12.03.2019, 12:55 Uhr

Was für ein Überraschungsgast Gast bei Burghauser Schnellimbiss: Chickenwings für den Landesvater


„Das war wie im Film“, staunten die Gäste des Schnellrestaurants, als Markus Söder auf einen Imbiss ins Lokal kam

BURGHAUSEN. Auf einmal wurde das „ganz normale Donnerstagabend-Geschäft“ bei McDonalds im Gewerbepark Lindach zu einer denkwürdigen Episode in der Geschichte des Lokals: Unverhofft sahen sich Gäste und Mitarbeiter einem ganz besonderen Gast gegenüber: dem Ministerpräsidenten Markus Söder höchstpersönlich.

Securitymann mit schwarzem Knopf im Ohr

McDonalds-Gast Christian Görlitz schildert, wie er und die anderen Gäste die Situation erlebt haben: „Das war wie im Film: Als der erste Securitymann in schwarzem Anzug und mit Knopf im Ohr zur Tür hereinkam, wusste ich gleich: Irgendwas passiert jetzt hier“, erzählt der Burghauser. „Es folgten drei weitere Securitys, die zunächst alles in Augenschein nahmen und sich dann im Restaurant offensichtlich an strategisch günstigen Punkten verteilten. Und dann kam Markus Söder, ganz lässig in Jeans.“

Zwei, drei Tische von seinem entfernt nahm Söder allein und von den anderen Gästen abgewandt an einen Doppeltisch Platz: „Es gab überhaupt kein Aufsehen, da hatten eher die ganzen Anzugträger für Aufmerksamkeit gesorgt“, schmunzelt Christian Görlitz: „Natürlich war von den benachbarten Tischen zu hören, wie die Gäste tuschelten und mutmaßten, ob er es tatsächlich sei oder nicht, der Herr Söder ...“

Bayerns Landesvater kam ganz lässig in Jeans

Dieser habe derweil in aller Ruhe gegessen – Chickenwings mit Pommes und Cola, wie der Burghauser beobachtet hat. Nach etwa einer halben Stunde verließ der prominente Gast das Schnellrestaurant wieder und ließ die Anwesenden staunend zurück.

„Sehr sympathisch und ganz locker“ ist jedenfalls der Eindruck, den Christian Görlitz von unserem bayerischen Landesvater gewonnen hat.

Während Christian Görlitz und die anderen Gäste das Geschehen neugierig und entspannt verfolgen konnten, dürfte bei den Angestellten des Lokals der Puls rasant gestiegen sein. Schließlich begrüßt man ja nicht alle Tage einen Ministerpräsidenten.

Das kann Cengiz Tasdemir, der an diesem denkwürdigen Abend Dienst hatte, nur bestätigen: „Ich arbeite jetzt seit zwanzig Jahren hier bei McDonalds in Burghausen. In dieser Zeit haben wir hier allerhand außergewöhnliche Situationen erlebt: vom Pferd mit Reiter im Drive In bis zum Hochzeitspaar im Lokal. Aber der Besuch von Markus Söder bei uns, das war schon einmalig“, berichtet der Assistent Manager.

Bei uns ist jeder Gast König, aber der Präsident einmalig

„Er kam mir gleich bekannt vor und ich dachte erst, er wäre ein Stammgast. Aber dann erkannte ich schnell, um wen es sich handelt“, schmunzelt Cengiz Tasdemir. Trotz des Überraschungsmomentes fanden er und sein Team rasch zurück zur Routine, ,schließlich, so betont er „ist bei uns jeder Gast König, auch wenn der Ministerpräsident einmalig ist“.

Mit Einverständnis der Security konnte er Markus Söder persönlich begrüßen: „Ich habe ihm Kaffee und Kuchen angeboten, was er ablehnte. Aber meine Bitte um ein gemeinsames Foto erfüllte er. Gar nicht staatsmännisch, sondern wie ein Kumpel legte er mir den Arm um die Schulter“, strahlt der McDonalds-Mitarbeiter. Sollte wieder einmal ein Prominenter in die Burghauser McDonalds-Filiale hereinschneien, dann würde sich Cengiz Tasdemir nicht etwa einen Fußball- oder Kinostar wünschen, sondern: „Die Kanzlerin. Politiker, die die Geschicke des Landes lenken, interessieren mich besonders. Und den Landesvater Bayerns habe ich ja nun schon getroffen“, meint er. Aber: In seinem Lokal ist schließlich jeder König ...


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