08.03.2019, 11:34 Uhr

Gemeinsam geritten, gemeinsam gegessen Ministerpräsident Söder will sich für die Region einsetzen

Ministerpräsident Söder (Mitte) war auch beim Unterschreiben im Goldenen Buch in bester Laune (v.l.): Erster Bürgermeister Hans Steindl, Stadtrat Bernhard Harrer, Landrat Erwin Schneider, Dritter Bürgermeister Norbert Stranzinger, Bezirksrätin Gisela Kriegl, MDL Martin Huber und Ingrid Heckner, MDL a.D. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)Ministerpräsident Söder (Mitte) war auch beim Unterschreiben im Goldenen Buch in bester Laune (v.l.): Erster Bürgermeister Hans Steindl, Stadtrat Bernhard Harrer, Landrat Erwin Schneider, Dritter Bürgermeister Norbert Stranzinger, Bezirksrätin Gisela Kriegl, MDL Martin Huber und Ingrid Heckner, MDL a.D. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)

Beim Besuch in Burghausen zeigte sich der Landesvater begeistert von der Stadt, versprach, sich für die Region und vor allem den Campus und das Anliegen um das „PFOA-Grundstück“ beim Güterterminal einzusetzen. Und er will wiederkommen: Um aufs Burgfest zu reiten und unbedingt im Wöhrsee zu schwimmen …

BURGHAUSEN. Am Donnerstagabend, 7. März 2019, besuchte Ministerpräsident Markus Söder das Rathaus in Burghausen und fühlte sich in Erinnerung an seinen Besuch zum Burgfest 2016 schon beim Aussteigen am Stadtplatz heimisch: „Genau hier sind wir damals losgeritten“, schmunzelte der Landesvater und bescheinigte Erstem Bürgermeister Hans Steindl zugleich eine echte Männerfreundschaft, denn: „Im wilden Westen ist das so, wenn man gemeinsam geritten ist und gegessen hat.“ Klar, dass da erst mal in Erinnerungen geschwelgt und Fotos vom damaligen Besuch gesichtet wurden. Erster Bürgermeister Hans Steindl beschrieb danach die Situation von Burghauen, den Aufbau einer schlanken und schnellen Stadtverwaltung, die gut laufenden, ausgelagerten Gesellschaften und die neuesten Projekte wie den Güterterminal und die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt in Sachen Campus Burghausen.

„Euch geht’s ja so gut, das könnt ihr uns ja gleich was zurückzahlen“, erwiderte der Ministerpräsident daraufhin mit einem Augenzwinkern. Nichtsdestotrotz versicherte er während des sehr ungezwungenen Treffens im Burghauser Trauungszimmer, sich der zwei derzeitigen Hauptanliegen der Stadt auch in den derzeitigen Haushalts-Verhandlungen anzunehmen. Bürgermeister Steindl erläuterte, warum es wichtig sei, einen Etat im Regionalisierungsfonds für wissenschaftliche Bildung für den Bau eines neuen Laborgebäudes für den Campus zu bekommen und beim „PFOA-Grundstück“ eine vereinfachte Sonderlösung für Industrie mit weniger Bürokratie zu schaffen. „Ich bin sehr verbunden mit der Region und den Menschen hier, Burghausen ist eine wundervolle Stadt, deshalb bin ich auch der Meinung, dass der Campus gestärkt werden muss. Die Region braucht Perspektiven und Zukunftsaussichten auch für junge Leute. Auch die Wirtschaft muss gestärkt werden, und so freut es mich, dass hier so aktiv daran gearbeitet wird. Sie können darauf vertrauen, dass ich mich für Ihre Anliegen einsetzen werde.“

Söder sei immer wieder gern in der Gegend und erinnerte sich noch gut an seinen Burgfestbesuch. „Ich habe es damals leider nicht geschafft, im Wöhrsee zu schwimmen, aber, wenn ich das nächste Mal hier in der Gegend bin, muss ich das unbedingt nachholen“. So nahm der Ministerpräsident, nachdem er sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte, auch sofort die Einladung von Ersten Bürgermeister Hans Steindl an, noch einmal aufs Burgfest zu reiten. Ob das allerdings noch heuer gemeinsam oder erst nächstes Jahr klappt, konnte Dr. Markus Söder noch nicht zusichern …

Ministerpräsident Söder gab sich beim Besuch in Burghausen sehr ungezwungen und sicherte Unterstützung für die Region und die Burghauser Anliegen zu (v.l.) Erster Bürgermeister Hans Steindl, Ministerpräsident Markus Söder, Landrat Erwin Schneider, MDL Dr. Martin Huber und Ingrid Heckner, MdL a.D. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)

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