18.02.2019, 13:06 Uhr

Gelber Zettel statt blauer Brief Fahrrad-Frühjahrsputz der Stadt Burghausen

Jens Fichtner und Ordnungsamtleiter Martin Hinterwinkler verteilen am Bahnhof die gelben Hinweiszettel an den lang geparkten oder defekten Rädern. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)Jens Fichtner und Ordnungsamtleiter Martin Hinterwinkler verteilen am Bahnhof die gelben Hinweiszettel an den lang geparkten oder defekten Rädern. (Foto: Stadt Burghausen/Obele)

Dauerparkende Fahrräder werden in Burghausen „weggekehrt“, wenn sie nicht vorher von ihren Besitzern abgeholt werden

BURGHAUSEN. An einem Ständer hängt nur noch ein Fahrradrahmen ohne Bereifung, am anderen Rad fehlt der Hinterreifen, wieder ein anderes rostet noch angeschlossen, aber lange nicht mehr bewegt, vor sich hin. Damit sich das ändert, alte „Rostradl“ entsorgt werden, oder zurück zu ihrem Besitzer kommen, läuft ab sofort die Fahrrad-Aktion des Ordnungsamtes Burghausen.

Es geht um Fahrräder, die entweder beschädigt an öffentlichen Radständern, wie zum Beispiel am Bahnhof, abgestellt oder auch von ihrem Besitzer dort vergessen wurden. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes befestigen derzeit an den Rädern gelbe Hinweiszettel. Die Radbesitzer werden so darauf hingewiesen, dass die langfristig abgestellten Räder andere Radfahrer beim Parken blockieren und dazu aufgefordert, dass die Räder entfernt werden sollen. Stichtag ist Donnerstag, 28. Februar.

Fahrräder, die erkennbar defekt sind oder über den gesetzten Termin hin nicht abgeholt worden sind, werden nach 28. Februar beim Fundamt der Stadt eingelagert. Wenn sich über sechs Monate lang der Besitzer nicht meldet, gehen die Fahrräder in den Versteigerungspool der Stadt über.


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