08.11.2018, 11:03 Uhr

Bahnausbau Gute Nachricht aus Berlin für die Wirtschaft in der Region

Foto: Ursula Hildebrand (Foto: Ursula Hildebrand)Foto: Ursula Hildebrand (Foto: Ursula Hildebrand)

Ingrid Obermeier-Osl begrüßt Entscheidung zu Elektrifizierung und Flughafen-Anbindung

LANDKREIS. Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vor kurzem bekannt gegeben hat, wird nun auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Tüßling und Freilassing in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen. Ein Schritt, den Ingrid Obermeier-Osl, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, ausdrücklich begrüßt: „Das ist eine gute Nachricht aus Berlin für die Wirtschaft in unserer Region. Seit Jahren haben wir unsere Forderung nach mehr Kapazitäten auf dieser Strecke der Politik in Berlin und München gebetsmühlenartig vorgetragen, jetzt ernten wir endlich die Früchte dieser Arbeit“. Die Ausbaustrecke 38 von München über Mühldorf nach Freilassing ist bereits seit 1985 im vordringlichen Bedarf.

Außerdem freut sich die IHK-Vizepräsidentin, dass die zukünftige Bahn-Anbindung an den Flughafen München verbessert werden soll. „Die Erreichbarkeit des Airports aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf entspricht in keiner Weise dem tatsächlichen Bedarf. Deshalb ist es nur konsequent, dass der Bund nun endlich dieses wichtige Versäumnis angehen will und der so genannten „Walpertskirchener Spange“ im Bundesverkehrswegeplan eine höhere Priorität eingeräumt hat“. Dieses neue Gleis ermöglicht eine direkte Bahnanbindung des Flughafens aus dem südöstlichen Raum.

Der IHK-Regionalausschuss Altötting-Mühldorf hat zuletzt im März dieses Jahres die Forderung nach einem Ausbau der Bahnstrecke von München nach Freilassing beschlossen. Um die Verlegung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene zu forcieren, sprechen sich die Unternehmen auch für eine Ertüchtigung der Strecke von Tüßling nach Burghausen aus, um eine höhere Achslast und längere Güterzüge zu ermöglichen.


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