29.01.2020, 12:27 Uhr

Kleidungsherstellung – der Fast Fashion Industrie trotzen

In der heutigen schnelllebigen Zeit, in der Fast Fashion und Wegwerfprodukte so dominant sind, ist der steigende Wunsch der Menschen nach Individualität zu spüren. Die Menschen wollen wissen, woher ihre Kleidung kommt und greifen immer öfter zu Erzeugnissen von kleinen Betrieben oder wollen sogar lernen, ihre Kleidung selbst herzustellen.

Eigene Kleidung herstellen – wie anfangen?

Immer stärker kommt der Trend auf, Kleidung wieder selbst herzustellen oder zumindest durch Upcycling alte Kleidung wieder neu aufleben zu lassen. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und auch der Individualität jeder einzelnen Person. Sei es als Hobby, für den eigenen kleinen Betrieb oder um als angehender Modedesigner seine Entwürfe zum Leben zu erwecken, für das Nähen der eigenen Kleidung fehlt es oft nur an ein paar kleinen Tipps, um den Anfang zu machen.

Sei es Gestricktes oder Genähtes, mittlerweile gibt es online zahlreiche Tutorials zum Thema Nähen, Stricken, Häkeln und allem, was dazugehört. Mit Hilfe von Schnittmustern, die auch in großer Zahl online verfügbar sind - viele davon auch kostenlos - und mit ein paar Grundutensilien kann recht schnell gestartet werden. Plattformen wie Youtube und Pinterest sind hier gute Anlaufstellen, um zu Tutorials, Schnittmustern und auch Anleitungen zu kommen. Um alles in den Anleitungen zu verstehen, schadet es auch nicht, sich zunächst mit bestimmten Fachausdrücken zum Thema (wie absteppen, applizieren, die linke Seite eines Stoffes,…) vertraut zu machen. Mit ein bisschen Übung mit Nadel und Faden oder mit der Nähmaschine können bald einzigartige Stücke entstehen

Das richtige Material finden

Beim Stoffkauf verlocken oft die zahlreichen preisgünstigen Produkte, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Doch hier ist Vorsicht geboten – es gibt zwar viele günstige und oft auch gute Stoffe, doch nicht alle lassen sich gleich gut verarbeiten und manche sehen schon nach kurzer Nutzungszeit nicht mehr schön aus. Hier schadet es nicht, sich im Geschäft beraten zu lassen. Nicht nur, was die Qualität der Stoffe betrifft, sondern auch bezüglich Menge, die für das Nähen eines bestimmten Kleidungsstückes benötigt wird. Tipp: Sucht nach Sonderposten, um Geld zu sparen.

Selbstgenähte Kleidung verkaufen

Wer so weit ist, seine selbstgenähte Kleidung verkaufen zu können – sei es im eigenen Betrieb oder als Hobby – der sollte darauf achten, mit der hergestellten Kleidung auch die notwendigen Informationen dazu an den Kunden bzw. die Kundin weiterzugeben. Um welchen Stoff handelt es sich? Färben die Stoffe beim Waschen ab? Kann das Kleidungsstück in der Waschmaschine gereinigt werden? All das kann am einfachsten an den Kunden weitergegeben werden, indem die Information direkt am Kleidungsstück angebracht wird. Wie bei der Kleidung, die es in diversen Fashion-Stores zu kaufen gibt, können auch für selbstgenähte Kleidungsstücke Wäscheetiketten gedruckt werden, die alle wichtigen Pflegehinweise und Informationen über das Produkt enthalten. Diese können in bestimmten Onlineshops ganz einfach kreiert und bestellt werden. Auch Etiketten mit dem eigenen Logo können so angefertigt und an jedes Stück angebracht werden, um ihnen eine ganz persönliche Note zu verleihen.

Selbstgenähte Kleidung als Hobby und Beruf

In Zeiten von billiger Fast Fashion wird der Wunsch nach Nachhaltigkeit und Individualität immer größer, gerade was die Kleidung betrifft. Mit diversen Tutorials und Materialien, die heute im Internet zu finden sind, können recht einfach bestimmte Grundkompetenzen erworben werden, um eigene Kleidung herzustellen. Sei es als Hobby, für den eigenen Betrieb oder um als Modedesigner die eigenen Entwürfe umsetzen zu können. Neben den notwendigen Materialien sind auch qualitativ hochwertige Stoffe notwendig, um sich während der Herstellung nicht ärgern zu müssen und anschließend nicht vom Ergebnis enttäuscht zu sein. Werden die Kleidungsstücke verkauft, ist es wichtig, dass auch bestimmte Informationen über die Produkte wie etwa Pflegehinweise und Materialauskünfte gut an den Kunden weitergegeben werden. Bedruckte Etiketten, die in die Kleidung genäht werden, verschaffen hier Abhilfe.


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