12.09.2019, 13:19 Uhr

Zeit für einen Tausch – neue Grafikkarte

(Foto: chagin/123RF)(Foto: chagin/123RF)

Wer gerne am PC spielt, kommt über kurz oder lang nicht um eine Grafikkarte herum.

Das liegt zum einen an den immer höheren Systemvoraussetzungen und zum anderen an den eigenen Ansprüchen, die Gamer heutzutage haben. Klar benötigt es dafür auch Prozessor, Hauptplatine und entsprechenden Arbeitsspeicher.

Doch um die Spielewelt und die Bewegung darin flüssig zu berechnen, braucht es zum Beispiel die AMD Radeon VII Grafikkarte. Diese kann zu fairen Preisen und ganz komfortabel online bestellt werden. In diesem Kontext lassen sich dann auch, wenn nötig, andere Komponenten beziehen, um das eigene Gaming-System auf ein ansprechendes Level zu bringen. Da der Markt für Laien jedoch oftmals etwas unübersichtlich ist, empfiehlt sich ein Anbieter wie Mindfactory, um günstige Alternativen zu finden.

Jedoch muss es nicht immer gleich die Luxusvariante im SLI Verbund sein. Denn die Lieblingsspiele laufen auch mit Karten einer älteren Generation durchaus ansprechend. Wie viel Geld letztendlich investiert werden muss, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. So spielen der Monitor und die Auflösung eine große Rolle. Soll eine 4K-Auflösung Standard sein oder gilt es mehrere Bildschirme gleichzeitig zu verwenden, muss ein starkes Modell her. Wer auf Full-HD-Auflösung setzt, kann auch in eine Mittelklasse-Karte investieren. Zudem gilt es zu beachten, das ein grundsätzlich schon in die Jahre gekommener, lahmer Rechner durch eine Highend-Grafikkarte nicht zur rassigen Spielmaschine konvertiert. Passt das Ganze nicht zur CPU, kann die Karte ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Ebenfalls gilt es zu überlegen, für welche Art von Spielen die Grafikkarte überwiegend genutzt wird. Soll sie lediglich Grundlagen im Rahmen von PC-Kursen ermöglichen oder nur Strategie- und Knobelspiele ermöglichen, dann reicht ein einfaches Modell. Für 3D-Spiele jedoch kommt man um eine starke Ausführung kaum herum.

Jedoch müssen auch die Basics stimmen. So kann nicht einfach eine Grafikkarte gekauft und schnell eingeschraubt werden. Denn ebenso muss die Stromversorgung gesichert sein. Da ein gutes Modell auch entsprechend Energie verbraucht, kann es schnell zu Problemen kommen. Entscheidend in diesem Kontext sind die beiden 12-Volt-Leitungen. Die Leistung ist üblicherweise über einen Aufkleber auf dem Netzteil ersichtlich. Um sicherzugehen, sollte sich beim Grafikkartenhersteller informiert werden, ob die Leistung, die das eigene Netzteil erbringt, für die ausgewählte Grafikkarte ausreicht.

Um die Karte einbauen zu können, wird auf einem modernen Mainboard der Einschub vom Typ PCI-E 2.X oder PCI-E 3.X genutzt. Um herauszufinden, was bei dem eigenen System genutzt wird, empfiehlt sich eine Software wie CPU-Z. Letztendlich muss dann auch noch das Gehäuse passen. Denn gerade besonders leistungsfähige Modelle sind echte Bretter, die ordentlich Platz benötigen. Dabei ist auch daran zu denken, dass die Belüftung dieser über die Lüfter optimal ist. Daher gilt es den Raum vorher auszumessen, um anschließend keine unerfreulichen Erlebnisse zu haben.

Der eigene Einbau ist dann zu guter Letzt kein Problem. Denn dazu wird die aktuell genutzte Grafikkarte ausgebaut und an gleicher Stelle wieder eingebaut. Anschließend gilt es noch die entsprechenden Treiber zu installieren. Wichtig ist dabei, behutsam vorzugehen und die Karte abschließend mit den Schrauben am Gehäuse zu fixieren. Mit dem Anstecken des Stromkabels ist die Grafikkarte dann bereit.


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