06.09.2019, 11:13 Uhr

E-Zigarette: Alles, was man über Liquid wissen muss

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die E-Zigarette ist in aller Munde und wird als Alternative zum Tabakkonsum immer häufiger eingesetzt.

Um die E-Zigarette genießen zu können, werden sogenannte Liquids benötigt. Diese stellen das Konsummittel der Dampfer dar. Diese Flüssigkeit wird beim Konsumieren verdampft.

Was genau verbirgt sich hinter dem Liquid für E-Zigaretten?

Bevor E-Raucher sich eine E-Zigarette gönnen, sollten sie sich darüber informieren, welche Inhaltsstoffe in Liquids enthalten sind. Zu den Inhaltsstoffen gehören PG, VG, Aromen und eventuell Nikotin. PG stellt den ersten Grundstoff dar. Dabei handelt es sich um Propandiol. Propandiol ist der Trägerstoff für das Aroma. Die Menge des PG in den Konsummitteln beeinflusst den Geschmack. Je mehr davon enthalten ist, desto intensiver ist auch der Geschmack.PG ist als Lebensmittelstoff zugelassen und führt zu keinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Es ist auch in Zahnpasta und Kosmetikprodukten enthalten.

VG ist veganes Glycerin. Dieser Alkohol hört sich zwar gefährlich an, ist es aber nicht und steht auch in keinem Zusammenhang mit dem Alkohol, den man trinkt. Das Glycerin findet man nicht nur im Liquid für E-Zigaretten, sondern auch in Kosmetika und Salben. VG zählt nicht zu den Trägerstoffen, sorgt aber dafür, dass der Dampf verdichtet wird und der Flash etwas abgeschwächt wird. Auch VG ist ein zugelassener Lebensmittelzusatzstoff. Da es sich bei VG und PG um hygroskopische, wasserbindende Stoffe handelt, kann es beim ersten Dampfen zu Reizhusten kommen. Das ist allerdings nicht schädlich, es empfiehlt sich, etwas mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das richtige Verhältnis von VG und PG sorgt für die richtige Konsistenz, sodass das Genussmittel schön zähflüssig ist. Aromen sind weitere Bestandteile der Liquids. Optional besteht die Möglichkeit, auch Nikotin hinzuzufügen. Das ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Zigarette durch den Dampfer ersetzt werden soll.

Verschiedenste Geschmacksrichtungen in allen möglichen Varianten

So vielfältig die Auswahl an Geschmacksrichtungen ist, so unbekannt sind die Zutaten selbst. Sie sind ein Geheimnis der Hersteller. Für hochwertige Aromen werden ausschließlich Lebensmittelaromen verwendet. Da diese leicht erhältlich sind, wäre es auch möglich, den Trägerstoffen VG und PG selbst gewählte Aromen zuzufügen. Grundsätzlich lassen sich die Geschmacksrichtungen in drei Sparten einteilen. Tabak Aromen zählen nach wie vor zu den beliebtesten. Und das nicht nur bei jenen, die mitdem Rauchen aufhören möchten. Zwar lässt sich mit dem Dampfen von Tabak Aromen eine Zigarette nicht imitieren, aber dank der Geschmacksstoffe kommt das Liquid nahe an die „echte“ Zigarette heran. Ein weiterer Bereich sind Fruchtaromen. Hier kann zwischen den unterschiedlichsten Früchten gewählt werden. Von Apfel bis Zitrone ist alles dabei, was man sich nur vorstellen kann. Zu den sonstigen Aromen werden Kaffee, Haselnuss, Schokolade, Vanille usw. gezählt. Auch Minze oder Menthol sind beliebte Aromen bei den Liquids.

Den richtigen Nikotingehalt finden

Dies hängt stark von den bisherigen Rauchgewohnheiten ab. Starke Raucher sollten eine höhere Dosis wählen, während Gelegenheitsraucher auch mit niedrigerem Nikotingehalt auskommen. Um sich das Rauchen abzugewöhnen, werden meistens zu Beginn des Dampfens höhere Dosen verwendet, die dann schrittweise reduziert werden. Starke Raucher stillen ihre Bedürfnisse beim Dampfen mit über 15 mg/ml Nikotin. Bei Unsicherheiten bezüglich des Nikotingehalts empfiehlt es sich, zwei Flaschen Liquids zu kaufen, eine mit und eine ohne Nikotinzusatz. Das bietet die Möglichkeit, bei Bedarf beide zu mischen und somit die Stärke zu regulieren.

Fazit

Das Konsummittel für Dampfer besteht aus den Trägerstoffen PG und VG und enthält auch Aromen und optional Nikotin. Durch die Aromen wird der Geschmack hinzugefügt, sodass sich eine große Vielfalt an Geschmacksrichtungen ergibt. Bis der persönliche Favorit gefunden ist, heißt die Devise probieren, probieren, probieren. Wie wäre es mit Vanille, Melone oder Birne? Oder bevorzugen Sie eher ausgefallene Varianten wie „Süßes Blut, „Hanf“ oder „Monkey Island“?


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